Kommunale IT-Infrastruktur in Schleswig-Holstein Die Stadtwerke Lübeck eröffnen eigenes Rechenzentrum

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

Mit dem ersten eigenen Rechenzentrum steigen die Stadtwerke Lübeck in den regionalen Co-Location-Markt ein. Schon zum Start sind große Teile der ersten Ausbaustufe belegt. Weitere Kapazitäten sollen 2026 und 2027 folgen.

In Lübeck eröffnen die Stadtwerke ihr erstes eigenes Rechenzentrum. 80 Prozent der Flächen sind bereits zur Eröffnung vermietet.(Bild:  Lübeck /Metro Centric / CC BY 2.0)
In Lübeck eröffnen die Stadtwerke ihr erstes eigenes Rechenzentrum. 80 Prozent der Flächen sind bereits zur Eröffnung vermietet.
(Bild: Lübeck /Metro Centric / CC BY 2.0)

Die Stadtwerke Lübeck haben ihr erstes eigenes Rechenzentrum offiziell in Betrieb genommen. Aktuell sind 44 Serverschränke installiert, im Endausbau sollen es 150 werden.

Zum Start ist die Fläche bereits weitgehend vergeben. Die „Lübecker Nachrichten“ berichten, dass rund 80 Prozent der ersten Ausbaustufe vermietet sind. Die hohe Anfangsauslastung liefert damit einen klaren Grund für den weiteren Ausbau.

Die Stadtwerke richten sich mit dem Standort an Unternehmen und die Öffentliche Hand in der Region. Das Rechenzentrum ist als regionales Angebot für Datenspeicherung und Datenverarbeitung gedacht und soll eine Alternative zu internationalen Cloud-Anbietern bieten.

Mieter, Preise und Energie

Nach Berichten aus Lübeck wurde für das Rechenzentrum eine siebenstellige Summe investiert. Der genaue Standort ist aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich benannt. Die Stadtwerke vermieten Flächen an Unternehmen, Kreise und Ämter. Ein größerer Kunde habe bereits zwölf Schränke gebucht.

Jan Pimanow, Leiter des Rechenzentrums, sagt der Zeitung Lübecker Nachrichten, die Flächen kosteten zwischen 700 und 1.000 Euro im Monat. Der Preis hänge davon ab, welche Laufzeiten Kunden vereinbaren und wie viele Schränke sie mieten.

Den Strom für den Standort wollen die Stadtwerke aus nahegelegenen Blockheizkraftwerken und perspektivisch auch aus einer Photovoltaikanlage auf dem Dach beziehen. Weitere Kapazitätsschritte sind für 2026 und 2027 vorgesehen.

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