Datacenter-Deal geplatzt 800-Millionen-Euro-Projekt in Pasewalk gescheitert – neue Chance für Investoren

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Pasewalk verliert eine potenzielle Großinvestition für den Neubau eines Rechenzentrums. Das Projekt scheiterte an vertraglichen Differenzen, doch die Stadt bleibt offen für neue Investoren und bietet weiterhin erschlossene Flächen für nachhaltige IT-Infrastrukturprojekte.

Symbolbild: In Pasewalk gibt es weiterhin erschlossene Industrie- und Gewerbeflächen.(Bild:  Sepia100 - stock.adobe.com)
Symbolbild: In Pasewalk gibt es weiterhin erschlossene Industrie- und Gewerbeflächen.
(Bild: Sepia100 - stock.adobe.com)

Im Industriepark Berlin-Szczecin sollte ein Rechenzentrum mit einem Investitionsvolumen von rund 800 Millionen Euro entstehen. Doch das Vorhaben scheiterte, weil Bürgermeister Danny Rodewald (parteilos) die Zusammenarbeit mit dem Projektentwickler ablehnte.

Hintergrund ist eine intransparente Investorenstruktur: Laut Rodewald war der Verhandlungspartner nicht der eigentliche Investor, sondern ein Projektentwickler, dessen Vertragsvorschläge erheblich von den ursprünglichen Vereinbarungen abwichen. Ein zentraler Streitpunkt war die Mehrerlösklausel – eine Absicherung, die verhindern sollte, dass die subventionierte Fläche zu einem späteren Zeitpunkt gewinnbringend weiterverkauft wird, ohne dass Pasewalk davon profitiert. Diese Klausel lehnte der Projektentwickler ab.

Trotz gescheiterter Verhandlungen bleibt der Standort attraktiv

Der Industriepark Berlin-Szczecin positioniert sich weiterhin als attraktiver Standort für Rechenzentren: Aktuell stehen 30 bis 40 Hektar Industriefläche sowie 16 Hektar Gewerbefläche voll erschlossen zur Verfügung. Laut Rodewald bleibt die Stadt offen für Investitionen – auch im Bereich der Rechenzentrumsbranche. Gefordert seien aber transparente und nachhaltige Projekte. Neben Hightech-Infrastruktur wären auch das produzierende Gewerbe oder Zulieferbetriebe für Pasewalk interessant.

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