Energieeffizienz und Sicherheit durch isolierte und gelenkte Kühlströme Modulan kanalisiert Kaltluft als Alternative zu Wasserkühlung
Mit optimierten und gelenkten Luftströmen will Racksystem-Spezialist Modulan Rechenzentren sicher, kostengünstig und effektiv kühlen. Kaltluft wird dabei über einen abgeschlossenen Gang zwischen zwei Serverreihen geblasen. Der Hersteller positioniert das System als energiesparende Alternative zur Wasserkühlung.
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Modulans Luftkühlsystem soll Betreibern von Rechenzentren helfen, Energie und Kosten zu sparen. Das Konzept soll sich platzsparend umsetzen lassen und im Vergleich zur wasserbasierten Kühlung sicherer sein.
Die Lösung basiert auf einem abgeschlossenen „Raum im Raum“. Begrenzt wird dieser von zwei gegenüberstehenden Schrankreihen. Servicegangtüren und eine Plexiglasbedachung vervollständigen die Zelle.
Warme und kalte Luft vermischen sich nicht
In den entstehenden Raum wird Kaltluft geleitet, die über die Racks nach außen dringt und somit die eingebaute Hardware im Rechenzentrum kühlt. Dichtungen und Luftleitbleche sollen dafür sorgen, dass sich warme und kalte Luft nicht vermischen.
Mit dem gezielten Luftstrom geht ein niedriger Energieverbrauch einher, so Modulan. Die Klimageräte müssen ausschließlich den Kaltluftgang mit frischer Luft versorgen, nicht das gesamte Rechenzentrum.
Sicherer als Wasser
„Für unsere Kunden gehören Wasser und Strom einfach nicht zusammen“, erklärt Sven Husseini, Geschäftsführer von Modulan. „Unsere Lösung arbeitet mit Luft. Neben dem Sicherheitsaspekt spielen für unsere Anwender auch die im Vergleich niedrigen Anschaffungs- und Betriebskosten eine große Rolle.“
Modulan will sein System Ende Oktober auf der diesjährigen IT-Messe Systems vorstellen. Interessierte können sich die Lösung der Niddataler (Halle B3, Stand 307) anschauen.
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