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Die Bedrohungsabwehr, Verwaltung mobiler Cients und Infrastrukturoptimierung leidet Zu wenig Leute für zu viele IT-Aufgaben

| Redakteur: Ulrike Ostler

Eine Untersuchung von MTI, Anbieter von Produkten und Beratung zur Integration im Bereich Cloud-Infrastruktur belegt, dass 59 Prozent der deutschen IT-Abteilungen nicht über ausreichende personelle Kapazitäten verfügen, um den Anforderungen an ihre Abteilungen gerecht zu werden. Das Unternehmen bietet zur Abhilfe: Cloud-Dienste.

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Zu den vordringlichen Aufgaben zählen die Befragten zunehmende Sicherheitsbedrohungen, explosionsartiger Anstieg von mobilen Endgeräten im Unternehmen sowie der Rückgang an Investitionsausgaben (Capex). (MTI)
Zu den vordringlichen Aufgaben zählen die Befragten zunehmende Sicherheitsbedrohungen, explosionsartiger Anstieg von mobilen Endgeräten im Unternehmen sowie der Rückgang an Investitionsausgaben (Capex). (MTI)

Die Studie, in der über 200 IT-Experten aus ganz Deutschland befragt wurden, zeigt deutlich, dass zu 35 Prozent die Abwendung von Sicherheitsbedrohungen, zu 60 Prozent die beständig ansteigende Nutzung von Mobilgeräten und ebenfalls zu 60 Prozent die Optimierung der vorhandenen Infrastruktur die Bereiche sind, mit denen die meisten Abteilungen zu kämpfen haben.

Wie belastend der Mangel an personellen Ressourcen in deutschen IT-Abteilungen ist, wird weiter dadurch bekräftigt, dass 22 Prozent der Befragten die Auswirkungen der fehlenden Kapazitäten als „katastrophal“ bewerteten. So räumten 31 Prozent der befragten IT-Spezialisten ein, dass dies ihre Möglichkeiten „stark beeinträchtigt“ seien.

Außerdem stellten 41 Prozent fest, dass eine Personalaufstockung im Bereich IT einen „bedeutenden Mehrwert für das Unternehmen“ schaffen würde. Zudem zeigen sich 27 Prozent der IT-Entscheider davon überzeugt, mit mehr Personal könne die Informationstechnologie als „strategisches Werkzeug eingesetzt werden, mit dem das Unternehmen konkurrenzfähiger würde“.

Notstand diagnostiziert

Aad Dekkers, Marketingleiter von MIT, kommentiert diese Angaben. Die Ergebnisse seien alarmierend und zeigten, dass deutsche Unternehmen hinter ihren Möglichkeiten zurückblieben, wenn diese Probleme nicht in Angriff genommen würden. „Es ist keineswegs übertrieben, wenn wir sagen, dass die deutschen IT-Abteilungen gerade einen absoluten Notstand haben, der ein schnelles Eingreifen der Vorstandsetagen erfordert.“

MTI hat die Studie im Rahmen der Entwicklung von „MTI Care“ durchgeführt, einer Reihe von Services für die Bereiche Netzwerkanalyse, Virtualisierung, Backup, Server und Storage. Diese sollen es IT-Entscheidungsträgern ermöglichen, vollständig optimierte, dynamische virtuelle Umgebungen zu betreiben.

Durch das Angebot der drei Servicestufen „Analyse“, „Manage“ und „Complete“ könne MTI Care auf die Anforderungen des Kunden und den individuell benötigten Umfang zugeschnitten werden, wirbt der Anbieter.

Die erste Stufe Analyse liefere Warnhinweise, Analyse-, Überwachungs- und Berichterstattungsservices, die in jedem Unternehmen benötigt würden. Manage bietet die gleichen Services wie Analyse sowie zusätzlich Fern-Management. Complete bietet einen methodisch aufgebauten Service vor Ort im Unternehmen.

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