Datenbank im Container

Zertifizierte SQL-Server-Container für Docker

| Redakteur: Stephan Augsten

Die Datenbank-Auslieferung mit Docker (Details im Kasten).
Die Datenbank-Auslieferung mit Docker (Details im Kasten). (Bild: Docker)

Im Docker Store sind künftig Container-Instanzen von „Microsoft SQL Server 2017“ für Windows, Linux und Docker erhältlich. Die „Docker Enterprise Edition“ (EE) macht es möglich, die Datenbank-Bereitstellung ohne langwierige Einrichtung zu modernisieren.

Mit SQL Server für Linux sowie SQL Server Express für „Windows 10“ und „Windows Server“ stehen im Docker Store zertifizierte Container-Images für Docker EE bereit. Man erhält bei möglichen Problemen mit SQL-Server-Containern in der Produktion also sogar Support von Microsoft und Docker.

Mit den Containern lassen sich SQL-Server-Implementierungen ohne Änderungen an der Produktionsinfrastruktur modernisieren. Auf einem Host lassen sich je nach Bedarf beliebig viele Instanzen starten und wieder. Die Images werden mit einem einfachen Pull-Befehl gezogen, also mittels

docker pull microsoft/mssql-server-linux

unter Linux bzw. mit dem Befehl

docker pull microsoft/mssql-server-windows-express

unter Windows.

Im Prinzip läuft eine Datenbank-Engine genau wie jede andere Server-seitige Anwendung, heißt es im Docker-Blog: Sie verwenden einen Prozess, der CPU und Speicher verbraucht, sie speichern den Status auf der Festplatte und stellen Dienste für Clients über das Netzwerk bereit. Das funktioniere in Containern ebenso, mit dem zusätzlichen Vorteil, dass man Ressourcen einschränken, den Status mit Volume-Plug-ins verwalten und Netzwerkzugriffe einschränken könne.

Ergänzendes zum Thema
 
Datenbank-Auslieferung mit Docker:

Die herkömmliche Datenbankübermittlung lasse sich schwer in eine moderne CI/CD-Pipeline zu integrieren, Docker soll dies vereinfachen. In einem automatisierten Prozess hinterlegt man das Datenbank-Schema im entsprechenden SQL Server Docker-Image. Jeder kann nun jede Version des Datenbankschemas ausführen, indem er einfach einen Container startet – er muss nicht einmal SQL Server auf seinem Rechner installiert haben.

Die neuen SQL-Container stehen ab Oktober im Docker Store zum Download bereit, im Docker Store sind allerdings schon Vorab-Versionen zum Testen erhältlich.

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