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Novell hilft virtuellen Applikationen schnell auf die Sprünge Zenworks Application Virtualization 9 steckt Anwendungen in den Pool

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Ulrike Ostler

In der Version 9 von „Zenworks Application Virtualization“ können Anwender direkt eine Sammlung von Anwendungen aus Applikationspaketen auswählen, auch unterschiedliche Anwendungen für jedes Endgerät.

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Anwendungen stellt Zenworks Application Virtualization, Version 9, fix und virtualisiert, offline wie online zur Verfügung. (Bild: Novell)
Anwendungen stellt Zenworks Application Virtualization, Version 9, fix und virtualisiert, offline wie online zur Verfügung. (Bild: Novell)

Im Gegensatz zur kompletten Virtualisierung ganzer Rechner oder Remode-Desktop-Servern, arbeiten Anwender bei Zenworks Application Virtualization mit herkömmlichen Endgeräten. Die Anwendungen lassen sich darauf genauso öffnen und bedienen wie herkömmliche Applikationen, sind aber virtualisiert. Das heißt: Die entsprechenden Anwendungen sind auf den Endgeräten nicht installiert, sondern auf einem Server, der diese virtualisiert zur Verfügung stellt.

Mit Offline-Streaming können Anwender auch ohne permanente Internet-Verbindung Streaming-Anwendungen ausführen, um Anwendungen über das Internet zu starten. Dazu speichert der Client wichtige Daten zwischen, bis wieder eine Internet-Verbindung aufgebaut werden kann.

Neu in Version 9 ist die Funktion Juke Boxing. Diese bietet die Möglichkeit, nur einzelne Produkte aus einem Applikations-Stream einer Anwendungs-Suite zu nutzen.

Die Novell Juke-Box

Somit bekommen Anwender aus einer Sammlung von Programmen nur diese auf den Rechner, die sie auch tatsächlich nutzen, auch wenn das virtualisierte Paket über mehrere Programme verfügt. Das spart Geschwindigkeit und erhöht die Leistung, da unnötige Anwendungen dabei nicht übertragen werden und entlastet die Netzwerk- oder Internet-Verbindungen.

Application Control wiederum erlaubt die Konfiguration von virtualisierten Applikationen, so dass nur Nutzer, die vorgegebene Kriterien erfüllen, auf bestimmte Anwendungen zugreifen dürfen. Das kann zum Beispiel auch die Mitgliedschaft in einer einzigen Active Directory-Gruppe sein.

Der Vorteil für Admins

Administratoren können auf Vorlagen von gängigen Anwendungen zurückgreifen, um eigene Applikationen schneller zur Verfügung zu stellen. So erlaubt die aktuelle Tool-Version Benutzern und Administratoren, Rechner auf installierte Anwendungen zu scannen. Gibt es für die installierten Programme virtualisierte Gegenstücke im Unternehmen, erhalten Anwender Zugriff auf diese und können die installierten Versionen deinstallieren.

Damit Administratoren schneller Anwendungen virtualisieren können, greifen diese auf einen Web-basierten Dienst von Novell zu und erhalten damit Zugang zu verschiedenen Vorlagen. Über diese lassen sich deutlich schneller neue Programme virtualisieren, als über eine komplette Neuentwicklung.

Verbessert hat Novell in der neuen Version auch die Überwachung der Lizenzen von virtualisierten Anwendungen.

Novell Zenworks Application Virtualization 9 ist bereits erhältlich.

Der Autor:

Thomas Joos ist ein freier Autor aus Bad Wimpfen.

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