Internet-Nutzungsdaten bei INFOnline und SEP sesam in guten Händen

Zentrales Backup von Servern und Datenbanken

22.01.2010 | Redakteur: Florian Karlstetter

INFonline setzt bei der Sicherung seiner Linux- und Windows-Server auf die Backup-Lösung SEP sesam.
INFonline setzt bei der Sicherung seiner Linux- und Windows-Server auf die Backup-Lösung SEP sesam.

Wechsel der Sicherungsstrategie

Bis ins Jahr 2008 sicherte INFOnline seine Daten durch Spiegelung auf externe Festplatten. Dies wurde jedoch durch die rasch wachsende Datenmenge unwirtschaftlich. Das Kopieren der Daten wurde immer zeitaufwändiger und mit der Zahl der zu sichernden Server stieg auch die Gefahr von Fehlern.

Gut, dass INFOline mit der Kölner „dass IT“ bereits einen System-Integrator an Bord hatte, der über umfangreiches Know-how auch zur Sicherung größerer Linux-Infrastrukturen verfügte. Die dass IT hatte bei INFOnline unter anderem bereits die Open-Source-Lösung “GroundWork” implementiert, mit der die Infrastruktur von INFOnline überwacht wird.

Als potenziell geeignete Lösungen zur Sicherung der Linux-Server stellte dass IT die freie Backup-Software Bacula und SEP sesam vor. INFOnline entschied sich für SEP sesam, weil „bei Bacula der Support nur unzureichend geregelt war”, erinnert sich Peter van Beek, IT-Verantwortlicher bei INFOnline. Dazu überzeugte die komfortable Benutzeroberfläche von SEP sesam, mit der sich Konfigurationen und Routineaufgaben zügig erledigen lassen.

SEP sesam ermöglicht die Sicherung im laufenden Betrieb von Betriebssystem und Datenbank und speichert diese Daten wahlweise auf Platte oder Band. Für die Sicherung auf Band nutzt INFOnline eine IBM FibreChannel Tape Library mit 48 Slots und zwei Laufwerken.

Sicherung auf Band und Disk

Die Installation und Konfiguration von SEP sesam erfolgte durch den Partner dass IT. Die Einarbeitungszeit für SEP sesam beschreibt Peter van Beek als “sehr gering”, mit der Funktion von SEP sesam ist er “sehr zufrieden”.

Anfängliche Probleme mit den Sperrzeiten von Medien konnten gemeinsam mit dem Implementierungspartner gelöst werden. Durch Justierungen am Medienplan werden nun gleichermaßen Anforderungen an das Vorhalten definierter Sicherungszyklen sowie an eine effiziente Tape-Nutzung erfüllt.

Einziger Wermutstropfen ist derzeit noch die Sicherung von Servern, die hinter einer externen Firewall stehen. Peter van Beek: “Wenn ein System hinter einer externen Firewall steht, wird dieses System bei uns nicht über SEP gesichert, da die Implementierung dieses Backupjobs nicht gerade einfach ist.” Ursache dafür ist die strenge Vorwärts- und Rückwärts-Auflösbarkeit des DNS-Namens eines zu sichernden Systems.

„Wir machen einmal im Monat eine Vollsicherung und täglich inkrementelle Sicherungen. Dabei fallen circa 25 GByte Daten pro Tag an. Jobs mit großen Datenmengen werden auf Bändern gesichert. Kleinere Mengen und Betriebssystem-Dateien sichern wir auf einen Disk-Pool. Die LTO-Bänder sind in zwei Pools aufgeteilt: einen Pool für inkrementelle Sicherungen und ein Pool für die Vollsicherungen”, beschreibt Peter van Beek die Backup-Konfiguration.

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Problemstellung und Lösung im Überblick

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