Ipswitchs WhatsUp Gold 16 im IP-Insider-Hands-on

WUG nun mit WLAN Integration und Virtualisierung

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Virtuelle Strukturen im Fokus

Ein weiterer Block an Neuerungen betrifft das Monitoring von virtuellen Strukturen und Systemen. Bereits in früheren Versionen konnte WhatsUp Gold vSphere-Strukturen erkennen und in seine Überwachung einbeziehen. Diese Monitoring-Funktionen wurden nun ausgebaut.

WhatsUp Gold ist damit nun in der Lage, vSphere-Umgebungen zentral zu überwachen und Leistungswerte über die virtuellen Systeme und die ESX-Hosts in seine Verwaltungsübersichten zu integrieren. Eingeschlossen sind auch diverse Managementfunktionen für Hosts und virtuellen Gäste.

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Die Überwachung von virtuellen Umgebungen ist auch in die weiteren WhatsUp Gold-Module integriert. So finden sich beispielweise Details zu den virtuellen Systemen in den Logdateien und dem Event-Log wieder. Im Reporting lassen sich darüber hinaus die Statuswerte der virtuellen Systeme in einer Langzeitbetrachtung ausgeben.

Gleichgeblieben ist die allgemeine Logik der Überwachung. Diverse aktive und passive Monitore scannen Systeme, wie Server, Desktops, mobile Geräte und Netzwerkebaugruppen in einstellbaren Intervallen. Zeiten, Messwerte und Reaktionen sind dabei ebenso frei konfigurierbar wie das, was im Fehlerfall passieren soll. Alle gesammelten Messwerte werden in der zentralen Datenbank hinterlegt. Die Echtzeitanzeigen in den Alerts, die Berichte und alle weiteren Auswertungen greifen auf die so gesammelten Messwerte zu.

Inventarisierung

Um eine Verbindung mit den zu überwachenden Geräten aufzubauen, müssen diese im ersten Schritt inventarisiert werden. Diese ist im Prinzip gleichgeblieben. Ipswitch hatte dazu in der Vergangenheit „WhatsConnected“ im Produktangebot. WhatsConnected hilft bei der Analyse der bestehenden Infrastruktur. Es scannt das Netzwerk und hilft bei der Klassifizierung einer bestehenden Infrastruktur. Das Produkt wurde vor mehreren Jahren von Ipswitch übernommen. Mittlerweile ist es gänzlich in den Verwaltungskontext von WhatsUp Gold integriert.

Verteilte Sammelknoten erweitern Einsatzspektrum

Änderungen aber gibt es wiederum beim Sammeln der Messwerte. Während WhatsUp Gold in den früheren Versionen immer einen zentralen Sammelknoten für die Messwerte verwendete, kann diese Aufgabe nun auch auf mehrere Schultern verteilt werden. WhatsUp Gold nennt diese Konfigurationspunkte „Poller“. Diese sammeln (pollen) die Messwerte von den überwachten Systemen. Durch die Ausweitung der Überwachung um verteilte „Poller“ ist es nun möglich, noch komplexere Systemstrukturen mit bis zu 20.000 Geräten durch eine einzige WhatsUp Gold-Instanz zu kontrollieren.

Neu aufgenommen hat Ipswitch nun auch die Verwaltung der Garantieinformationen und der Gewährleistungsdaten der überwachten Systeme. Der Administrator kann damit nun direkt in der Konsole von WhatsUp Gold Gewährleistungs-Angaben zu den Geräten abrufen und muss dazu keine separate Tabelle mitführen.

Verbessert hat Ipswitch ferner die Sicherheit der eigenen Konfigurationseinstellungen durch ein verbessertes Backup. Es ist unschwer vorstellbar, dass komplexe II-Strukturen mit tausenden von überwachten Knoten eine umfangreiche Konfiguration erfordern. Diese liegt vollständig in der Verwaltungsdatenbank von Ipswitch. Fällt diese Datenbank aus, so gilt das auch für die Überwachung. Um diese Konfiguration besser zu schützen, kann sie in Zukunft periodisch gesichert werden. Diese Sicherung passiert automatisch und ohne Zutun des Administrators.

Last but not least hat Ipswitch auch die Funktionen des „Alert Fox“ in den Kontext von WhatsUp Gold integriert. AlertFox wurde von Ipswitch im letzten Jahr übernommen.

weiter mit: Installation & Setup

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