Der Open-Source-Hypervisor mit Linux-Kernel läuft unter Centos

Workshop: Virtualisierung mit Linux KVM, Teil 1 - Die Installation

16.06.2011 | Autor / Redakteur: Götz Güttich / Ulrike Ostler

In diesem Workshops geht es um die Linux Kernel-based Virtual Machine (KVM). Der Beitrag zeigt, wie sich ein KVM-Virtualisierungs-Host aufsetzen lässt, wie die Installation von virtuellen Gastsystemen unter Linux und Windows funktioniert und wie das System im Betrieb verwaltet wird. Im Rahmen dieses Workshops wird zuerst ein neuer Server unter „Centos 5.6“ aufgesetzt.

In diesem Workshop wird Centos 5.6 auf einem „IBM-x3400“-Server mit Quad-Core-CPU und 10 Gigabyte Arbeitsspeicher installiert. Die Teilnhemer können im Prinzip eine beliebige Hardware einsetzen, müssen aber darauf achten, dass Ihr Host genügend RAM für den Betrieb der Gastsysteme hat und dass er die Virtualization Extensions „Intel-VT“ oder „AMD-V“ unterstützt.

Das Centos-Installationsmedium kommt in das CD-ROM-Laufwerk, und die Teilnehmer starten die grafische Installationsroutine von Centos. Dabei sind alle Konfigurationsschritte des Installationsassistenten bis zur Paketauswahl vorzunehmen.

Selektiert wird die Paketgruppe „Virtualisierung“. Danach ist „Jetzt anpassen“ zu wählen und anschließend die KVM-Paketgruppe. Dadurch selektiert der Setup-Assistent die für den KVM-Betrieb unerlässlichen Pakete für die Installation.

Weitere Pakete

Im nachfolgenden Schritt gibt es die Möglichkeit, noch weitere Pakete aus der Virtualisierungsgruppe auszuwählen, beispielsweise die KVM Tools und den Virtualisierungs-Guide. Es bleibt jedem selbst überlassen, welche dieser Pakete eingespielt werden soll.

Das Centos-Setup läuft bis zum Ende. Sobald es abgeschlossen wurde, verfügen die Teilnehmer über einen funktionsfähigen KVM-Hypervisor und können mit der Arbeit beginnen.

weiter mit: Wie kommt KVM nachträglich auf ein bestehendes Centos-Systemen?

 

KVM unterstützt folgende Gastbetriebssysteme:

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