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Die Online-Abstimmung läuft noch bis zum 31. März 2013! Wohl und Wehe beim Deutschen Rechenzentrumspreis

| Redakteur: Ulrike Ostler

Bei uns werden Leser zu Juroren. Denn sie wählen 2013 erstmals den Gewinner der Kategorie „Publikumspreis“ unter allen Bewerbern um den Deutschen Rechenzentrumspreis. Doch statt 62 Einreichungen stehen nun noch 61 zur Auswahl. Die Abstimmung ist noch bis zum 31. März offen.

3,2,1...: Wer ist der beste, innovativste, überzeugendste Bewerber um den Deutschen Rechenzentrumspreis? Studenten, Partner, Mitarbeiter und völlig Fermde stimmen online für den Publikumsliebling. Schon beteiligen sich mehr an der Abstimmung eines solchen Award, als je zuvor. Am 31.3. ist Schluss. Denn am 10. 4. heißt es: "Der Gewinner ist ..."
3,2,1...: Wer ist der beste, innovativste, überzeugendste Bewerber um den Deutschen Rechenzentrumspreis? Studenten, Partner, Mitarbeiter und völlig Fermde stimmen online für den Publikumsliebling. Schon beteiligen sich mehr an der Abstimmung eines solchen Award, als je zuvor. Am 31.3. ist Schluss. Denn am 10. 4. heißt es: "Der Gewinner ist ..."
(Bild: Marconing)

Da waren es nur noch … 61. Wie kommt das? Wie der Veranstalter der Wahl zum Deutschen Rechenzentrumspreis und der Kongressmesse „Future Thinking“ DC-CE RZ-Beratung, mitteilt, habe es in der Kategorie 5 „RZ-Sicherheit“ einen Regelverstoß gegeben.

Die Einreichung von Aerox Vertrieb UG ist ein Produkt, das schon länger auf dem Markt ist, als die Teilnahmebedingungen es zulassen. Diese legen fest, dass es sich eine Lösung nicht vor dem 01. Januar 2012 zum Einsatz gekommen sein darf. Offenbar erklärte sich der Verstoß durch ein Missverständnis.

Nach Angaben von Mario Menzel, Chef der Aerox Vertrieb UG hat er zwar erst im Januar 2012 das Produkt erstmalig in Deutschland verkauft. Doch auf dem Deutschen Markt sowie international ist es schon länger erhältlich gewesen, unter anderem von einer Vertriebsgesellschaft in der Schweiz.

Die Konsequenzen

Dieses Missverständnis ist für den Bewerber und für die Bewertung durchaus bitter, da der Hersteller mit seinem Produkt unter den Finalisten dieser Kategorie war. Nun hat der Veranstaltung unter Rücksprache mit der Aerox Vertrieb UG und den Juroren entschieden, dass das Unternehmen seine Teilnahme als Finalist zurückzieht.

"Was soll ich mit einem ergaunerten Preis?" fragt Einreicher Menzel. "Der ist nichts wert." Er habe weder "betrügen" noch dem Ruf des Preises schaden wollen und sei nun froh, dass die Sache vor der Endausscheidung geklärt worden sei.

Entsprechend der Reihenfolge Votings durch die Juroren sind nun alle dahinter platzierten aufgerückt und der viert-platzierte Einreicher nachnominiert worden. Auch im Online-Voting soll die Einreichung keine Rolle mehr spielen.

Wechsel beim Schirmherren

Ursprünglich sollte, wollte der stellvertretende hessische Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn Schirmherr des Deutschen Rechenzentrumspreis sein. Doch als dieser zur Gala einen Staatssekretär schicken wollte, verzichtete der Veranstalter auf diese Schirmherrschaft. "Politiker sonnen sich gerne in dem Glanz, den die Schlagworte Nachhaltigkeit, Energie-Effizienz und Green abwerfen", sagt Ulrich Terrahe, Inititiator des Branchenpreises. "Doch wenn sie über ihr Tagesgeschäft tätig werden und etwa eine Laudatio halten sollen .... "

Das übernimmt das Mitglied des Bundestags Michael Hartmann (SPD). Hartmann gehört zum Innenausschuss und ist Mitglied des parlamentarischen Kontrollgremiums, das die parlamentarische Kontrolle der Geheimdienste wahrnimmt. Unter anderem kennt er das neue Rechenzentrum in München-Pullach von innen. Er übernimmt auf der Gala zum Beispiel die Laudatio der Katagorie 5: "RZ-Sicherheit".

Das Online-Voting

Der Publikums-Award für den Deutschen Rechenzentrumspreis 2013
Der Publikums-Award für den Deutschen Rechenzentrumspreis 2013
(Bild: Marconing)
Allerdings ist hier ohnehin noch alles offen, obwohl sich bereits Tausende beteiligt haben, können die letzten Tage eine Wendung herbeiführen. Also: Klicken für den Favoriten!

Hier ein Tipp zur Bewertung: Die Jury-Mitglieder müssen den Nutzen, Das Verhältnis von Nutzen und Kosten, das Verbesserungspotenzial, die Innivationskraft dahinter und die Darstellung in zehn Kategorien bewerten:

  • Wie bewerten Sie den Nutzen, den diese Verbesserung (Idee) für ein Rechenzentrum/Rechenzentrumsbetrieb bringt?
  • Wie bewerten Sie das Nutzen-Aufwandsverhältnis für dieses Produkt?
  • Wie bewerten Sie das Verbesserungspotential, die Idee, die Neuerung dieses Produktes?
  • Wie hoch bewerten Sie die Innovationskraft (Vision) des Produktes?
  • Wie bewerten Sie die Darstellung – Verständlichkeit, Vollständigkeit, Logik?

Die Belohnung für die Online-Wähler

Für drei von denen, die Online Ihre Stimme abgeben, winken je zwei Kombi-Karten für die Gala in Frankfurter Palais am 10. April, auf der alle Awards des Deutschen Rechenzentrumspreises verleihen werden, und zur Kongressmesse „Future Thinking“ am Folgetag.

Der Preis für die Fachausstellung und die Vorträge – hier präsentieren sich unter anderem die Finalisten – kosten in diesem Jahr 169 Euro. Das Tages-Ticket beinhaltet Buffet sowie Getränke vom Haute-Cuisine-Caterer Meyer. (Ein Überblick über die Vorträge finden sich im Kasten „ Future Thinking Expertenvortäge").

Das Kombi-Ticket für 450 Euro berechtigt zur Teilnahme an der Abendgala mit Preisverleihung und Gourmet-Menu von Kofler & Kompanie AG sowie Tagesticket für die Fachausstellung inklusive Buffet sowie Getränke vom Haute-Cuisine-Caterer Meyer.

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