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DCIM-Software von Schneider Electric kann VMware-Integration Wird es im RZ zu heiß, ziehen virtuelle Maschinen einfach um

| Redakteur: Ulrike Ostler

Schneider Electric bietet mit „Struxureware Data Center Operations“ eine Software für das Datacenter Infrastructure Management (DCIM), die Daten der IT-Ebene mit Daten der physikalischen Infrastrukturebene kombiniert. Durch die Integration von „VMware vSphere“ erhalten Anwender auch eine Grundlage für ein Virtualisierungs-Management.

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Noch ist die Software-Kategorie "DCIM" vergleichsweise jung. Doch Analysten sagen ihr einen sehr hohen und baldigen Return on Investment nach. Struxtureware von Schneider Electric versteht nicht nur physisches IT-Equipment, sondern über die VMware-Schnittstelle auch virtuelles.
Noch ist die Software-Kategorie "DCIM" vergleichsweise jung. Doch Analysten sagen ihr einen sehr hohen und baldigen Return on Investment nach. Struxtureware von Schneider Electric versteht nicht nur physisches IT-Equipment, sondern über die VMware-Schnittstelle auch virtuelles.
(Bild: Schneider Electric)

Die DCIM-Software Struxureware Data Center Operations von Schneider Electric bietet nun eine Schnittstelle zu VMware vSphere. Damit ist es möglich, Reaktionen in der IT auf Ereignisse in der physikalischen Infrastruktur zu automatisieren. Dadurch erhöht sich die Sicherheit geschäftskritischer Anwendungen im Rechenzentrum.

So erlaubt die Schnittstelle zu der Virtualisierungssoftware, dass Netzwerk-Manager einen vollständigen Überblick über die gesamte IT-Umgebung erhalten, einschließlich der Daten zur Stromversorgung, Kühlung, Sicherheit und Umgebungsüberwachung. Die Migration virtueller Maschinen von gefährdeten Host-Servern mit Stromversorgungs- oder Kühlproblemen zu sicheren Servern kann somit automatisiert ablaufen.

Das Prozedere

Das läuft dann wie folgt ab: Struxureware Operations nimmt eine Zustandsänderung wahr, etwa wenn eine USV auf Batteriebetrieb schaltet. Der Baustein Struxureware Operations erkennt den Alarm und ermittelt eine Analyse der Auswirkungen. Im Anschluss kommuniziert das System mit dem „Virtual Machine Manager“. Basierend auf der Analyse der Auswirkungen werden die virtuellen Jobs schließlich verlagert.

Außerdem lassen sich Ausfälle in der versorgenden Infrastruktur simulieren, um die potentiellen Auswirkungen auf unternehmenskritische Applikationen zu erkennen. Derartige Funktionalitäten wie automatisches Failover, Wartung im laufenden Betrieb und Fehlertoleranz für virtuelle Maschinen gewährleisten Geschäftskontinuität und den Schutz vor Datenverlust.

Schließlich erstellt die jüngste Version der Software-Suite 7.2 eine Liste mit Servern, die ein Upgrade oder eine Lastenverteilung benötigen oder abgeschaltet werden müssen. Indem die Software über nicht ausgelastete Server informiert, hilft sie, den Return On Investment (ROI) zu erhöhen.

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