Cloud Computing – ein Trend revolutioniert die Geschäftswelt, Teil II

Windows Azure: Wie weit geht Microsoft in die Wolke mit?

15.12.2008 | Autor / Redakteur: Lothar Lochmaier / Andreas Donner

Mit Spannung erwartet: Windows Azure und der Cloud-Computing-Ansatz von Microsoft
Mit Spannung erwartet: Windows Azure und der Cloud-Computing-Ansatz von Microsoft

Mit Spannung erwarten Marktexperten den Cloud-Computing-Eintritt von Microsoft mit Windows Azure. Die durchgängige Architektur offeriert statt einzelner Elemente auf die jeweiligen Nutzerbedürfnisse maßgeschneiderte Pakete, die von der Erstellung bis hin zur Infrastruktur reichen. Programmierschnittstellen (APIs) und entsprechende Programmier-Tools für Windows Azure stellt der Software-Marktführer zudem ebenso bereit wie passende Serveranwendungen.

Dabei spiele es künftig für Entwickler und Administratoren auf technischer Ebene kaum eine Rolle, ob die Business-Anwendung lokal im eigenen Rechenzentrum oder über Windows Azure in der Cloud in einem Rechenzentrum von Microsoft läuft. „Das Thema sehen wir ganz oben auf der Agenda angesiedelt, wir wollen aber dem Kunden die völlige Wahlfreiheit überlassen, welche Elemente er in Eigenregie betreiben oder lieber auslagern will“, erläutert Holger Sirtl, Architekturberater bei Microsoft.

Denkbar sei es, dass etwa der Betrieb der Softwareapplikationen beim Anwender verbleibe oder aber über ein externes Rechenzentrum laufe. Zudem sollen auch die mit Redmond verbandelten Systemhäuser ein wichtiges Bindeglied bei der in die Wolke ausgelagerten Softwareentwicklung bilden. Aus Sicherheitsgründen macht der IT-Experte hingegen keine gravierenden Bedenken aus.

Letztlich gehe es nur darum, mit Hilfe entsprechend wasserdichter Service Level Agreements (SLA) die einzelnen Outsourcing-Dienste oder Anwendungen zu flankieren und abzusichern. Den Unternehmen rät Sirtl dazu, das Thema intern im Sinne einer serviceorientierten IT-Infrastruktur anzugehen. Ziel sei es, im Rahmen einer SOA-Strategie, eine möglichst vollständige Transparenz und Vergleichbarkeit bei den jeweiligen Funktionalitäten und Servicelevels herzustellen.

Sirtl macht als eine der wesentlichen unter den zahlreichen Kernapplikationen, die sich prinzipiell für die Wolke eignen, Microsofts Exchange Online aus. „E-Mail könnte die zentrale Commodity aus der Steckdose sein.“ Hingegen seien komplexe Anwendungen etwa in der Dokumentenverwaltung deutlich schwieriger zu administrieren.

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