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Quantum übernimmt mit Dateisystem und Datenmanagementsoftware tragende Rolle bei Visual-Effects-Schmiede Framestore

Wie Animationen mit Stornext das Laufen lernen

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Da macht selbst ein schnelles SAN die Grätsche

Das StorNext File System bot sofort Vorteile wie den gemeinsamen Zugriff auf Dateien und eine schnelle Verarbeitung für reibungslose Workflows. Außerdem sanken die Netzwerkbelastung und der Zeitaufwand für die Dateiverwaltung, weil die gigantischen Dateien nicht mehr von einer Workstation zur anderen verschoben werden mussten, um von verschiedenen Personen bearbeitet werden zu können.

Doch trotz dieser Verbesserungen im digitalen Workflow hatte Framestore nach wie vor Probleme mit dem wachsenden Volumen der zu verwaltenden digitalen Dateien. „Solange wir mit einem 20 Terabyte großen Highspeed-Shared-SAN arbeiteten, konnten wir die Dateien noch relativ problemlos verwalten“, so Howard. „Doch als wir das SAN auf 130 Terabyte erweitern mussten, wurde die Datenspeicherung schwerfällig und kostspielig – wir mussten eine andere Lösung finden.“

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Howard wusste, dass ein mehrstufiges Speichersystem die Probleme lösen könnte. Statt einen Mitarbeiter entscheiden zu lassen, wann es an der Zeit ist, eine Datei auf eine kosteneffizientere Speicherebene zu verschieben, sollte bei Framestore jedoch eine Lösung eingesetzt werden, die das Verschieben durch verschiedene Speicherebenen automatisieren konnte. Die Entscheidung zur Hinzunahme des StorNext Storage Manager lag nahe. Die Lösung nutzt eine robuste, regelbasierte Technologie zum Verschieben der Daten und greift nahtlos in das StorNext File System.

Mit größerem Automatisierungsgrad mehr Projekte abwickeln

Durch die Einbindung des StorNext Storage Managers und einer Quantum Scalar i500 Tape Library in den StorNext-Workflow konnte Framestore alle Anforderungen an die Verwaltung seiner digitalen Datenbestände erfüllen. Mit dem Storage Manager kann Howard Regeln definieren und das Verschieben der Daten zwischen den Speicherebenen Tier 1, Tier 2 und Tier 3 automatisieren, ohne dabei den Überblick über die zehntausende zu einem einzelnen Projekt gehörigen Einzeldateien zu verlieren.

Der StorNext Storage Manager erleichtert Framestore außerdem die tägliche Datensicherung und bietet den Mitarbeitern die Möglichkeit, sich auf ihre eigentlichen Aufgaben zu konzentrieren. So spart Framestore, Howard zufolge, durch die Automatisierung der Sicherung mit dem Storage Manager und die reduzierte menschliche Interaktion 30 bis 60 Prozent der bisher für die Datenverwaltung aufgewendeten Zeit ein.

„Die Rechnung ist aus unserer Sicht ganz einfach: Um mehr Projekte bearbeiten zu können, müssen wir unsere Prozesse beschleunigen“, erläutert Howard. „Natürlich könnten wir mehr Personal einsetzen, doch das ist kostspielig. Die andere Möglichkeit besteht darin, möglichst viel zu automatisieren. Und genau das können wir dank StorNext Storage Manager machen.“

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