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Umfrage in 19 Ländern, unter anderem in Deutschland Wer von BYOD profitieren will muss umdenken!

| Redakteur: Katrin Hofmann

Smartphones und Tablets verändern die Geschäftswelt laut Avanade wie kaum eine andere Technologie in den vergangenen Jahren. Wie Firmen sich dem Wandel anpassen sollten, darüber gibt eine Studie Auskunft.

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Die simultane Nutzung miteinander vernetzter Geräte – privater und beruflicher – hat Potenzial.
Die simultane Nutzung miteinander vernetzter Geräte – privater und beruflicher – hat Potenzial.
(Bild: drubig-photo - Fotolia.com)

BYOD (Bring your own Device) ist international und auch hierzulande fest verankert. 87 Prozent der deutschen Unternehmen sagen einer Auftragsstudie des IT-Service-Anbieters Avanade zufolge, dass mindestens die Hälfte der Belegschaft private mobile Geräte beruflich nutzt. Dagegen kursieren nur in 42 Prozent der Firmen weltweit private Mobile Devices.

Deutschland ist kritischer Vorreiter

Auch wenn – oder vielleicht auch gerade weil – Deutschland damit BYOD-Vorreiter ist: 57 Prozent der befragten IT-Entscheider und Führungskräfte sehen primär für die IT-Abteilungen zusätzliche Herausforderungen mit dem Thema verbunden. Weltweit ist die Skepsis etwas niedriger.

Dabei wird mit den Geräten nicht mehr nur auf einfache Business-Anwendungen wie E-Mail- oder Office-Programme zugegriffen, vielmehr gehören auch CRM, Datenanalyse oder Projektmanagement zu den beliebten Applikationen. Diese Nutzung von Business-Anwendungen führt dazu, dass neue Arbeitsmodelle und -prozesse Einzug halten „Um davon allerdings zu profitieren, müssen Unternehmen radikal umdenken“, so die Studienautoren. Was sich tatsächlich ändert, auch darüber haben die Befragten Auskunft gegeben.

Neue Abläufe

In 48 Prozent der deutschen Betriebe wurden mindestens zwei Prozesse umgeformt. 40 Prozent sagten, dass Sales- und Marketing-Prozesse einen Wandel erlebt hätten. 32 Prozent berichten von umgestalteten IT-Strukturen. 24 Prozent erlebten, dass sich Abläufe in den Bereichen Kundenservice, -support, Mitarbeiter-Recruiting und Produktentwicklung veränderten.

Sind Firmen in diesen Bereichen für Änderungen bereit, können sie vor allem von „weichen“ Vorteilen profitieren: wie schnellerer Problemlösung und höherer Mitarbeiter-Motivation.

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