Ingsoft Energie-Management

Wer verbraucht wann wie viel Strom?

| Redakteur: Ulrike Ostler

Ingsoft entwicklet eine Verbrauchsmustererkennung und ergänzt damit seine Energie-Controlling-Software "Interwatt".
Ingsoft entwicklet eine Verbrauchsmustererkennung und ergänzt damit seine Energie-Controlling-Software "Interwatt". (Bild: © karlandreasgross - Fotolia)

Die Ingsoft GmbH ergänzt seine Energie-Controlling-Software „Interwatt“ nun um eine automatisierte Mustererkennung. Dieses Modul erkennt Auffälligkeiten im Energieverbrauch, ohne dass es mehr einer manuellen Sichtung aller Verbrauchsdaten und einer detaillierten Definition von Soll- und Grenzwerten durch den Anwender bedarf.

Kunden der Ingsoft GmbH sind börsennotierte und mittelständische Unternehmen, Energieversorger, Energiedienstleister, Energieagenturen und Ingenieurbüros sowie zahlreiche öffentliche Auftraggeber. Nach Angaben des Unternehmens ist die mit Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie entwickelte Verbrauchsmustererkennung bisher einmalig im Bereich des Energie-Managements. Das Modul soll ab dem kommenden Release zum Einsatz mit der Energie-Controlling-Software Interwatt erhältlich.

Die Algorithmen des Mustererkennungsmoduls detektieren und klassifizieren in automatisch erfassten Daten Auffälligkeiten, Ereignisse, Trends oder Drifts aus der Datenflut von bis zu Zehntausenden an Energieverbrauchsdaten. Dazu sind laut Hersteller keinerlei Konfigurationsaufwand und Zusatzinformationen notwendig. Denn: Das System ist selbstlernend.

Abhängig von der Klassifikation werden Energie-Manager systemgesteuert und zielgerichtet auf diese Auffälligkeiten hingewiesen, können so zeitnah die Ursachen identifizieren und darauf reagieren. Die Verantwortlichen brauchen nicht mehr alle erfassten Datenreihen einzeln zu sichten, sondern können sich auf die entdeckten Auffälligkeiten konzentrieren.

Überlegenheit

Gängige Überwachungsmechanismen wiesen gegenüber dieser Mustererkennung deutliche Einschränkungen auf, so Ingsoft. Mussten bisher beispielsweise Grenzwerte, gegebenenfalls mit zeitlichem Verlauf, gefunden und gepflegt werden, erlaubt die Mustererkennung das Identifizieren von typischen Verbrauchsverläufen und kommt ohne Konfiguration aus.

Auch werden zum Beispiel Feiertage oder Betriebsferien selbstständig identifiziert. Die Mustererkennung funktioniert für alle Verbraucher, die in irgendeiner Art Rhythmen aufweisen, selbst wenn die Höhe des „normalen“ Verbrauchs von der Außentemperatur oder einer anderen Einflussgröße abhängig ist. Bisher übliche Grenzwert-Überwachungen oder einfache historische Vergleiche können bestimmte Fehlerklassen wie ungewöhnliche zeitliche Verläufe nicht erkennen.

Ergänzendes zum Thema
 
Über Ingsoft GmbH

Beim Einrichtungsaufwand ausreichend scharfer konventioneller Grenzen wird bei einer großen Anzahl von Objekten und Unterzählungen schnell die Grenze des Leistbaren erreicht. Die automatische Mustererkennung bringt hier erhebliche Vorteile.

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