HPC und OpenStack

Weniger komplex mit Brigth Cluster Manager

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Ulrike Ostler

Bright Cluster Manager for HPC 7.2 kommt im Januar 2016 auf den Markt.
Bright Cluster Manager for HPC 7.2 kommt im Januar 2016 auf den Markt. (Bild: Bright Computing)

Das im kalifornischen San Jose ansässige Unternehmen Bright Computing entwickelt Hardware-agnostische Cluster- und Cloud-Management- Software. Auf der Supercomputer Conference „SC 15“ hat das Unternehmen die Version 7.2 des „Bright Cluster Managers for HPC“, „Bright Cluster Manager for Big Data“ und von “Brigtht OpenStack“ angekündigt.

Auf dem diesjährigen Open Stack-Summit in Vancouver hatte Bright Computing erstmals seine eigene OpenStack-Distribution Bright OpenStack vorgestellt, die unter anderem das Ausrollen und Verwalten von auf OpenStack basierenden Private Clouds durch die Integration mit der Bright-eigenen Management-Oberfläche extrem vereinfacht.

Big-Data-Integration

Nun hat das Unternehmen auf im texanischen Austin über die Bühne gegangenen Supercomputing Conference SC 15 für Januar 2016 Updates seiner wichtigsten Produkte Bright Cluster Managers for HPC, Bright Cluster Manager for Big Data und von Bright OpenStack angekündigt.

Das Bright Cluster Manager Dashboard
Das Bright Cluster Manager Dashboard (Bright Computing)

Die neue Version von Bright Cluster Manager bringt zahlreiche Erweiterungen, welche die Komplexität in der Verwaltung großer Cluster-Infrastrukturen reduzieren sollen. Insgesamt handelt es sich um mehr als ein Dutzend neuer Features, die zum Beispiel das Open-Stack-Deployment vereinfachen oder mit den eingebauten Integrationsfunktionen eine problemlose Big-Data-Integration ermöglichen, einschließlich Support für die neusten Versionen von Apache, Cloudera und Hortonworks.

Puppet-Integration

Unter den vielen Erweiterungen der Version 7.2 stechen besonders die verbesserte Integration mit Puppet, der ZFS-Support als robuste Alternative zu Btrfs für die Software-Image-Revisionskontrolle, Unterstützung für Intel Omni-Path sowie die Integration mit Docker, Kubernetes und OpenStack Liberty heraus. Dabei steht laut Bright Computing die die Self-Service-Funktionalität, die es Anwendern erlaubt, Workloads on demand wahlweise Bare Metal, in virtuellen Maschinen oder Container-basierten Umgebungen zu platzieren, im Fokus der Bestrebungen von Bright Computing, eine komplette Cloud-Infrastruktur mit derart kritischen Flexibilitätsanforderungen zu entwickeln.

„Unsere Management-Lösungen erlauben ein transparentes Verwalten von Hardware, Betriebssystemen, Software und Benutzern“, so Matthijs van Leeuwen, Gründer und CEO von Bright Computing. Administratoren können Workloads wahlweise in die Public Cloud oder gemischte Umgebungen verlagern, ergänzt van Leeuwen.

„Die Erweiterungen in Version 7.2 sind unsere Antwort auf den von uns beobachteten wachsenden Trend, dass Nutzer HPC Workloads und Big Data Analytics in der gleichen Cluster oder Cloud-Infrastruktur orchestrieren möchten.” Weitere Informationen zur neuen Version 7.2 sollen laut va Leeuwen zum offiziellen Launch im Januar verfügbar sein.

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