Suchen

Credit Suisse und Eaton engagieren sich im Green Data Net

Was macht der Nissan im Rechenzentrum?

Seite: 3/5

Firma zum Thema

Der Projektpartner Nissan

Nissan hat im Konzern (auch Renault) rund 4 Milliarden Dollar für die Entwicklung einer neuen Batterie ausgegeben, erläutert Redmer Van de Meer, Director for Corporate Planning an Electric Vehicle Programm bei Nissan. „Das bedeutet unter anderem, dass uns diese Technik gehört.“ Sie steckt beispielsweise in der zweiten Generation des „Leaf“, die jetzt auf den Markt kam.

Der Nissan als Energiespeicher im Rechenzentrum
Bildergalerie mit 29 Bildern

Für Green Data Net wird Nissan die EV-Lithium-Ionen-Batterien, die in Yokohama produziert werden, als Speicher liefern. Außerdem beteiligt sich der Automobilhersteller an der Entwicklung, Verwaltung und dem Testen der Speicherorte in Rechenzentren.

„Wir werden oft gefragt, was mit Batterien passiert, wenn ein Auto das Ende seines Lebenszyklus erreicht hat“, sagt Van der Meer. Nun sollen die Batterien praktisch ein „zweites Leben“ als Energiespeicher im Rechenzentrum führen. Denn wenn die Batterien in den Autos ausgetauscht werden, verfügen sie noch immer über eine Kapazität von 17, 18 Kilowatt, etwa 70 Prozent des ursprünglichen Vermögens.

Das zweite Leben einer Autobatterie

Bis dahin sind allerdings noch viele Fragen offen. Zum Beispiel ist ungeklärt, ob Nissan die Batterien zur Miete anbieten will und wer sie letztendlich entsorgt. Zudem werden erst in etwa fünf Jahren genügend recyclebare Batterien verfügbar sein, so dass sich eine Logistik dafür aufsetzen lässt.

Redmer Van der Meer, Direktor der Unternehmensplanung und des Elektroautoprogramms bei Nissan, brachte zur Präsentation des Green Data Net die jüngsten Leaf-Modelle mit.
Redmer Van der Meer, Direktor der Unternehmensplanung und des Elektroautoprogramms bei Nissan, brachte zur Präsentation des Green Data Net die jüngsten Leaf-Modelle mit.
(Bild: Ulrike Ostler)

Unzweifelhaft erscheint Van der Meer jedoch, dass die Batterien für ein zweites Leben geeignet sind, schließlich ändert sich die Art der Verwendung, von einem stetigen Wechsel von Geladen auf Entladen auf einen Modus der Stetigkeit, der Voraussetzung dafür ist, dass die Batterien USV-tauglich sind. „Batterien haben kein Gedächtnis. Wir haben alles getestet und sind uns sicher, dass unsere Produkte für ein zweites Leben dieser Art gewappnet sind.“

Aussagen über die Restlebensdauer aber mag Van de Meer nicht treffen. Das hänge im Wesentlichen davon ab, wie gut sie gewartet und welchen Temperaturen sie ausgesetzt würden.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:42589586)