Credit Suisse und Eaton engagieren sich im Green Data Net

Was macht der Nissan im Rechenzentrum?

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die Initiative Green Data Net soll es ermöglichen, Batterien als Energiespeicher ökologischer zu nutzen. Sie erhalten ein zweites Leben und dienen nicht nur der Sicherung der Stromzufuhr in Notfällen, sondern als Knoten in einem Grid dem laufenden Betrieb.
Die Initiative Green Data Net soll es ermöglichen, Batterien als Energiespeicher ökologischer zu nutzen. Sie erhalten ein zweites Leben und dienen nicht nur der Sicherung der Stromzufuhr in Notfällen, sondern als Knoten in einem Grid dem laufenden Betrieb. (Bild: Gren Data Net/Eaton)

Energiesparen im Rechenzentrum reicht nicht, um nachhaltiger zu wirtschaften. In dem EU-geförderten Projekt „Green Data Net“ geht es etwa um das zweite Leben von elektrischen Lithium-Ionen-Autobatterien als Energiespeicher im Rechenzentrum, die zugleich als Smart-Grid-Knoten fungieren sollen.

In der vergangenen Woche haben die Projektpartner von Green Data Net die Intitiative in Lausanne vorgestellt. Denn neben Eaton, einem Hersteller von Anlagen für die unterbrechungsfreie Stromversorgung, der dort eine Niederlassung und Forschungseinrichtung unterhält, gehören zum Projektteam auch die Eidgenössische Technische Hochschule von Lausanne (EPFL) und Credit Suisse. Dazu kommen das französische Kommissariat für Atomenergie und alternative Energien (CEA) und die Universität von Trient (UNITN) und: Nissan.

Der Nissan als Energiespeicher im Rechenzentrum

Die Projektleitung hat Fabrice Roudet, Innovation und Competence Manager Distributed Power Quality in Europa, dem Nahen Osten und der Schweiz. Darüber hinaus bringt Eaton eine Menge Know how in der Absicherung der Stromversorgung mit, insbesondere in Rechenzentren. Laut Roudet können die Rechenzentren jedoch keinesfalls so weitermachen wie bisher.

Die Voraussetzungen

Es gibt im Wesentlichen drei Trends, die es erfordern, mit der bisherigen Form der Energieversorgung für die IT zu brechen und zugleich Innovationen befördern.

Die Schere zwischen dem Datanvolumen und der Technik die diese mit Energie versorgen kann geht weit auseinander.
Die Schere zwischen dem Datanvolumen und der Technik die diese mit Energie versorgen kann geht weit auseinander. (Bild: Green Data Net)

1. Die Nachfrage nach IT-Services und Daten steigt schneller als die Kapazität der Technik, die die IT und Telekommunkation mit Energie versorgen kann.

Ergänzendes zum Thema
 
Wussten Sie schon ...?

Insgesamt schluckt die IT – innerhalb und außerhalb der Rechenzentren – rund 10 Prozent der weltweiten Elektrizität. Das besagt die Studie „The Cloud begins With Coal – Big Data, Big Networks, Big Infrastructure, and Big Power“ der Digital Power Group. Und der Bedarf steigt.

Die Zahlen dazu kursieren in ganz vielen Medien fast täglich und werden stets nach oben korrigiert. Trotzdem ist vor Augen zu führen, dass so genannte „smarte mobile Devices, und das Internet der Dinge uns bald schon von Brontobytes an Daten sprechen lassen. Da kommt die Energiezulieferung und die dafür notwendige technische Entwicklung schlichtweg nicht mit.

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