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Internationale Studie von TNS und CSC Wachsende Vielfalt der Endgeräte treibt Cloud Computing

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Michael Hase / Michael Hase

Unternehmen entscheiden sich für Cloud Computing in erster Linie wegen der Möglichkeit, mit jedem beliebigen Gerät auf Informationen zugreifen zu können. Das ergibt sich aus einer internationalen Studie von TNS. Kleinere deutsche Unternehmen setzen bei der Wahl des Cloud-Anbieters oft auf bestehende Geschäftsbeziehungen.

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Liegen die Informationen in der Cloud, kann der Nutzer mit jedem beliebigen Endgerät darauf zugreifen. (© Frank Gärtner - Fotolia.com)
Liegen die Informationen in der Cloud, kann der Nutzer mit jedem beliebigen Endgerät darauf zugreifen. (© Frank Gärtner - Fotolia.com)

Die wachsende Vielfalt von PCs, Tablets und Smartphones stellt IT-Abteilungen zunehmend vor Probleme. Für viele Unternehmen liegt darin der Hauptgrund, warum sie Anwendungen und Daten in die Cloud migrieren: 33 Prozent der IT-Entscheider sehen in der Möglichkeit, mit jedem beliebigen Endgerät auf Informationen zugreifen zu können, den wesentlichen Nutzen von Cloud Computing. Das ergibt sich aus einer internationalen Studie des Marktforschungsunternehmen TNS, die der IT-Dienstleister CSC finanziert hat. Im Rahmen der Studie befragten die Analysten 3.645 IT-Entscheider in acht Ländern.

Bei den deutschen Studienteilnehmern variieren die Ergebnisse stark nach der Größe der Unternehmen. So sehen 50 Prozent der kleineren Firmen, aber nur 28 Prozent der großen Unternehmen in Deutschland den Hauptnutzen von Cloud Computing in der Möglichkeit, unterschiedliche Endgeräte sinnvoll zu vernetzen.

Studienteilnehmer besitzen Cloud-Erfahrung

An der Studie beteiligten sich außerdem IT-Entscheider aus Australien, Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Japan, Singapur und den USA. Alle Studienteilnehmer besaßen bereits Erfahrungen mit der Implementierung von Cloud-Lösungen.

21 Prozent der befragten Unternehmen setzen auf Cloud Computing, um ihr Geschäft zu beschleunigen. 17 Prozent versprechen sich davon Kosteneinsparungen. 18 Prozent der deutschen Unternehmen nennen eine engere Zusammenarbeit ihrer Mitarbeiter als Hauptgrund für den Wechsel in die Cloud an. Das ist der höchste Wert aller befragten Länder.

Deutsche schätzen bekannte Service-Provider

Die Hälfte der deutschen Unternehmen bezieht Cloud-Services über einen Service-Provider. 21 Prozent der kleineren Unternehmen in Deutschland setzen bei der Wahl des Cloud-Anbieters auf bereits bestehende Geschäftsbeziehungen. Für US-Unternehmen sind dagegen Preis und Sicherheit die wichtigsten Faktoren, und für die Mehrheit der befragten Unternehmen in Großbritannien ist die Reputation des Anbieters ausschlaggebend.

Im Vergleich zu anderen Ländern wiedersetzen sich CIOs und CEOs in Deutschland und Frankreich am stärksten den Plänen, in die Cloud zu wechseln. In den USA stoßen nur acht Prozent der befragten IT-Entscheider auf den Widerstand ihres CIOs, in Deutschland sind es 16 Prozent und in Frankreich 15 Prozent.

56 Prozent der deutschen Unternehmen haben ihre IT-Abteilungen nach einem Wechsel in die Cloud um 10 bis 25 Prozent reduziert. Von den weltweit befragten Unternehmen haben dagegen nur 14 Prozent ihre IT-Abteilungen reduziert, während 20 Prozent zusätzliche Cloud-Experten eingestellt haben.

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