Whitepaper von Rittal und Reichle&De-Massari

Vom Rack bis zum TAP - 10 Schritte bis zur bestmöglichen IT-Infrastruktur

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die Rittal GmbH & Co. KG und Reichle & De-Massari verraten in einem gemeinsamen Whitepaper, wie Rechenzentren in nur 10 Schritten zur "optimalen IT-Infrastruktur" gelangen können.
Die Rittal GmbH & Co. KG und Reichle & De-Massari verraten in einem gemeinsamen Whitepaper, wie Rechenzentren in nur 10 Schritten zur "optimalen IT-Infrastruktur" gelangen können. (Bild: Rittal GmbH & Co. KG)

Was gehört zur physischen Infrastruktur eines Rechenzentrums? Wie wählt man die optimalen Systemkomponenten aus? Und welche Service-Aspekte und Dienstleistungen gibt es? Diese Fragen behandelet ein gemeinsames White Paper von Rittal und Reichle & De-Massari AG (R&M), Spezialist in Sachen Verkabelung im Rechenzentrum.

Die Trends zu Virtualisierung und Cloud Computing bewirken, dass nicht nur viele neue Datacenter-Anlagen gebaut, sondern auch bestehende rasch umgerüstet werden. Sowohl Rittal als auch R&M sorgen sich um den operativen Erfolg der Rechenzentren in der aktuellen, dynamischen Umbruchphase.

Das White Paper „In zehn Schritten zur optimalen IT-Infrastruktur“ von Rittal und R&M soll Planer und Betreiber von Rechenzentren sowie Administratoren durch die komplette physische Infrastruktur eines Rechenzentrums führen und eine Anleitung zur Auswahl der optimalen Systemkomponenten beider Hersteller bieten. Rittal nimmt die IT-Infrastruktur von Rack über Stromverteilung bis Monitoring in den Blick. R&M beleuchtet strukturierte Verkabelung, Polaritäts-Management sowie Netzwerk-Monitoring.

Als Basis jedes Rechenzentrums beschreibt das White Paper im ersten Schritt ein IT-Rack: genormte 19“-Schränke, die als Server- und Netzwerkschrank dienen können – je nachdem, ob Server oder Switches darin untergebracht werden sollen.

Die Komponenten der Stromversorgung nimmt Schritt 2 in den Blick. Dazu gehören eine Niederspannungshauptverteilung (NSHV), die den Strom auf die Gewerke verteilt, und ein Notstromaggregat, das die Energieversorgung im Notfall sichert. Die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) verwandelt den Strom aus der NSVH und filtert zugleich jegliche Störungen heraus. Im Rack werde die Energie schließlich per Power Distribution Units (PDU) auf die Server verteilt. Außerdem ist ein Klimatisierungssystem notwendig; denn dieses sorgt dafür, dass die warme Server-Abluft aus dem Rechenzentrum abgeführt und gekühlt wieder hineingeleitet wird.

Schließlich sorgen Messdaten zu Temperaturen oder Luftfeuchte, die über ein Monitoring-System erfasst werden, sowie das Zusammenspiel mit einer Software für das Datacenter Infrastructure Management (DCIM) für eine permanente Kontrolle. So kann das DCIM-Tool beispielsweise, automatisiert eine Alarmmeldung auslösen.

Ergänzendes zum Thema
 
Über Rittal und R&M

Komponenten für das richtige Netz

Darüber hinaus stellt das White Paper in den Schritten 5 bis 10 die logischen Netzwerk-Architekturen und die Topologie-Konzepte den Normen gegenüber. Dies werde zur besseren Verständigung zwischen Herstellern, Planern und Praktikern beitragen, so die Erwartung von Rittal und R&M. Die entscheidende Aufgabe liege in der Übersetzung der logischen Topologien in eine strukturierte Verkabelungsinfrastruktur nach TIA-942-A oder EN 50600-2-4.

Um das logische Netzwerk in eine strukturierte Verkabelungsinfrastruktur zu übertragen, wird das Rechenzentrum anhand seiner logischen Topologie eingeteilt.
Um das logische Netzwerk in eine strukturierte Verkabelungsinfrastruktur zu übertragen, wird das Rechenzentrum anhand seiner logischen Topologie eingeteilt. (Bild: Rittal/ R&M)

Während die „Cloud“ und „Software-Defined-Everything“ kontinuierlich das Konzept individueller Netzwerkgeräte und deren Management auflöst, werden der Applikationsdatenverkehr und die „End-User Experience“ stetig schwieriger zu messen und zu überwachen. Um einen umfassenden Einblick in das logische Netzwerk zu erhalten, sind Traffic Access Point (TAPs) laut Whitepaper „eine ideale Lösung“. Daher wird ebenfalls auf TAPs eingegangen, welche Komponenten mit passiven Splittern sind, die das optische Signal teilen und dieses dann den geeigneten Messgeräten zur Verfügung stellt.

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43535064 / Design und Umgebung)