VMworld 2013 läuft zum 10. Mal in 15 Jahren Firmengeschichte

VMware für das Software-Defined Datacenter

| Redakteur: Ulrike Ostler

Nach Untersuchungen von VMware dehnen bereits 77 Prozent der eigenen Kunden die Virtualisierung auf Netwerke und Storage aus.
Nach Untersuchungen von VMware dehnen bereits 77 Prozent der eigenen Kunden die Virtualisierung auf Netwerke und Storage aus. (Bild: VMware)

VMware will das Software-Defined Datacenter (SDDC) Realität werden lassen. Wesentlich dafür ist die Ausweitung der Virtualisierung auf Storage und Networking, was ein Regel-basiertes Management ermöglicht – on und off premise. So kündigt das Unternehmen auf der hauseigenen Messe VMworld, die derzeit in San Franzisko stattfindet, unter anderem die Network Virtualization Plattform „NSX“ und „vSAN“ für Storage-Netze an.

VMware feiert dieser Tage sein 15. Firmenjubiläum. 1999 kam das erste Produkt auf den Markt: „VMware Workstation“, 2001 der ESX-Server, der ohne Betriebssystem auskam und ein Jahr darauf bereits 1 Million User zählte. In demselben Jahr wird IBM OEM-Partner von VMware und 2003 übernimmt EMC das Unternehmen. 2004 findet die erste VMworld statt, in Deutschland wird T-Systems in einem Millionen-Deal Kunde und bald darauf Beta-Tester für „vCenter“.

VMware feiert sein 15jähriges Bestehen. Dazu gab es Kerzen, Luftballons und eine Torte.
VMware feiert sein 15jähriges Bestehen. Dazu gab es Kerzen, Luftballons und eine Torte. (Bild: Ostler)

2007 geht VMware an die Börse, die Aktie ist 29 Dollar wert, heute 51 Dollar. 2008 geht Gründungsmitglied Diane Greene und Paul Maritz kommt, der im Wesentlichen die Cloud-Strategie von VMware entwickelte. 2009 ist das ESX-Label Geschichte, „vSphere“ das Leitprodukt.

2011 baut das Unternehmen ein Managment-Portfolio für das Cloud Computing auf und den Vorläufer der „Horizon Workplace“-Suite, die damals jedoch nur firmenintern benutzt wurde und heuer auf den Markt kam. 2012 geht Paul Maritz und Pat Gelsinger kommt. Seinen Schwerpunkt setzt er darin, die Company-Vision vom Software Defined Datacenter, umsetzbar zu machen und VMware auch als Cloud Provider zu etablieren.

Der Sprung in die Cloud

Die „VMware Hybrid Cloud Services“ gibt es in den USA seit dem vergangenen Jahr im Angebot. Im kommenden Jahr, will das Unternehmen auch in Europa damit starten. „Wir wollen VMware als branded Service“, sagt Thomas Kühlewein, Vice President zentral Europa, Naher Osten und Afrika bei VMware.

Die vSphere-Version 5.1 bezeichnet er als die erste SDDC-Suite. Jetzt zur 10. VMworld, mit über 22.000 Teilnehmern, kommt das Release 5.5 heraus, 5.5. mit mehr Support für geschäftskritische Applikationen und neuen Workloads. „VMware NSX“ indes, die Network Virtualization Plattform soll ein neues Netzwerk-Betriebsmodell für mehr Agilität und Wirtschaftlichkeit im Rechenzentrum liefern und „VMware Virtual SAN“ einen neuen Ansatz zur Bereitstellung von Storage für virtuelle Maschinen.

Damit erweitert VMware erweitert seine Virtualisierungs- und Cloud-Computing-Produkte auf die Bereiche Netzwerk und Security, Storage und Verfügbarkeit sowie auf Management und Automatisierung, genau ein Jahr nach der Vorstellung des Software-Defined Datacenter (SDDC).

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