VDR-Vorstellung, -Installation und Kritik

VMware Data Recovery 2.0 für ein virtuelles Data Center Backup

17.08.2011 | Autor / Redakteur: David Davis, Ralph Beuth / Ulrike Ostler

Das Konfigurieren von Backup-Jobs mit Hilfe von VDR soll einfach und schnell zu erledigen sein. Bild. VMware
Das Konfigurieren von Backup-Jobs mit Hilfe von VDR soll einfach und schnell zu erledigen sein. Bild. VMware

Das kostenfreie „vSphere-5“-Add-on „VMwareData Recovery 2.0“ macht das virtuelle Backup in Rechenzentren (virtual data center backup) einfacher, stabiler und skalierbar. Aber es ist noch lange nicht perfekt.

Zum selben Zeitpunkt herausgekommen wie vSphere 5, handelt es sich bei VMware Data Recovery (VDR) 2.0 um eine kostenfreie, speziell für VMware konzipierte Backup-and-Recovery-Applikation für kleine und mittlere Unternehmen (SMBs). Es ist einfach zu installieren und dem alten „VMware Consolidated Backup“ weit voraus.

VDR ist bei „vSphere Essentials Plus“ und höheren Editionen inbegriffen. Es ist komplett virtuell, als Bestandteil einer virtuellen Appliance und mit einem Plug-in für vSphere Client versehen, so dass es innerhalb von Minuten eingerichtet ist.

Weitere Vorteile sind:

  • Durch Nutzung der vCenter Applikations-Programmier-Interfaces lässt sich mit wenigen Clicks das Backup einer kompletten virtuellen Infrastruktur erstellen.
  • Es werden Backups jeder virtuellen Maschine (VM) gemacht – auch von ausgeschalteten VMs, egal wo sie sich befinden.
  • Die Lösung bietet Deduplikation und Kompression des Backup-Datenbestands um Festplattenplatz zu sparen.
  • Sie erstellt Backups von veränderten VM Disk-File-Blöcken, was nach dem ersten Backup alle nachfolgenden ungemein schneller macht.

Bei VMware Data Recovery 2.0 nutzt die virtuelle Appliance als Betriebssystem 64-bit „CentOS 5.5“ für bessere Skalierbarkeit und Stabilität. Im Gegensatz zur Vorgänger-Version von VDR werden Swap Files nicht mehr in den Backups erfasst.

Das spart Speicherplatz und erhöht die Geschwindigkeit von Backup und Wiederherstellung. Man kann zudem Integritäts-Checks durchführen und Operationen im Hintergrund regenerieren. Damit wird sichergestellt, dass die Backup und Repository Datenbank von alten Backups gesäubert wird. Hierzu gibt es auf Wunsch E-Mail Reports.

Aber es gibt noch mehr Bemerkenswertes an VMware Data Recovery 2.0. Zum Beispiel kann jede VDR Appliance ein Backup von bis zu 100 VMs pro“ vCenter“-Server erstellen. Auch lassen sich mit maximal zehn VDR Appliances 1.000 VMs sichern.

Zudem kann der virtuelle Datenspeicher in Verbindung mit der VDR Appliance allein 1 Tbyte an deduplizierten Daten aufnehmen. Das ist aber nur eine fließende Grenze, das heißt, auch wenn 1 Terabyte erreicht ist, werden noch Backups gespeichert. Nur die Performance mag dann nachlassen. Im übrigen dürften diese Beschränkungen für SMBs kaum ein Thema sein.

weiter mit: Höchste Zeit für die Ablösung von VMware Consolidated Backup

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