Desktop Virtualisierung mit VMware View 4 – die Neuerungen im Detail

VMware beschleunigt die Desktop-Anbindung

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Architektur von View 4

Die prinzipielle Architektur von View basiert auf mehreren Komponenten. Dazu gehören in jedem Fall der ESX Server und ein weiterer Rechner, auf dem die Verwaltungskonsole des ESX-Servers, das Virtual Center, installiert wird. Auf dem Rechner des Virtual Center wird außerdem der View Composer eingerichtet. Er unterstützt bei der Verwaltung von „Linked Clones“.

Der View Manager kümmert sich dabei um den Zugang der Anwender von ihrem Gerät zum virtualisierten Desktop. Im Kern handelt es sich dabei um einen Connection Broker zur Verwaltung der Benutzerzugriffe auf die zentralisierten Desktop-Umgebungen.

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VMware bietet mit View 4 insgesamt vier Varianten zur Desktopvirtualisierung. Dies sind die Typen „Individual Desktop“, „Automated Desktop Pool“, „Manual Desktop Pool“ und Microsoft „Terminal Services Desktop Pool“.

Der Individual Desktop stellt einen Zugang zu einem individuell erzeugten Desktop bereit. In der Gruppe der „Automated Desktop Pool“ werden mehrere Rechner zusammengefasst. Sie bilden zusammen einen Pool an Rechnern. Diese Rechner werden dann Benutzern, die sie anfordern, zur Verfügung gestellt. Die Rechner im „Manual Desktop Pool“ werden durch die Verwaltung manuell erzeugt. Sie lassen sich dann auch individuellen Benutzern zuordnen. Der „Terminal Services Desktop Pool“ stellt Desktops nach den Konzepten der Terminal Services bereit.

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