Desktop Virtualisierung mit VMware View 4 – die Neuerungen im Detail

VMware beschleunigt die Desktop-Anbindung

Seite: 2/4

Firma zum Thema

Besonderheiten von PC over IP

Eine Besonderheit von PCoIP ist, dass es sich dynamisch an die verfügbare Bandbreite anpasst. Bei einer schnellen LAN-Anbindung wird diese sicher bedeutend höher sein, als wenn beispielsweise eine WAN-Strecke über das Internet genutzt wird. Sofern notwendig kann das Protokoll auch durch spezielle Hardwarebausteine unterstützt werden.

Ferner erkennt PCoIP die jeweilige Baugruppe, wie etwa die Benutzergeräte, Netzkomponenten oder Speichermedien und ist darauf ausgerichtet. Dies gilt auch für die Anzeigegeräte. Hierbei erfolgt durch PCoIP eine automatische Anpassung an den jeweiligen Funktionsumfang mitsamt Audio- sowie Video-Funktionen wie beispielsweise der Auflösung.

Bildergalerie

Laut VMware soll PCoIP in allen zukünftigen Produkten von VMware integriert werden. Eine Vielzahl an Hardwareherstellern, wie etwa Dell, HP, IBM oder Wyse unterstützen bereits PCoIP. Dennoch ist PCoIP keine zwingende Voraussetzung für View 4. RDP (Remote Desktop Protocol von Microsoft), RGS (Remote Graphics Software von HP) und ALP (Appliance Link Protocol von Sun) werden auch weiterhin unterstützt.

Die Vorzüge von PCoIP im Kontext von View 4 fallen dann aber weg. Als Client für View 4 kommen unterschiedliche Geräte in Frage. Dies können Thin Clients oder auch die bestehenden vollständigen Desktoprechner (Fat Clients) sein. Ferner werden auch Zero Clients unterstützt. Diese weisen im Gegensatz zu den Thin Clients keinerlei Intelligenz mehr auf. CPU und Arbeitsspeicher sind bei Zero Clients – anders als bei Thin Clients – nicht mehr vorhanden.

weiter mit: Vier Bildschirme und Multimedia-Unterstützung

(ID:2042885)