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NetApp Data ONTAP, V-Series & Co. Virtualisierung – Tuning für den Speicher

| Autor / Redakteur: DataCenter-Insider.de / Florian Karlstetter

NetApp bietet auf jeder Stufe der Storage-Hierarchie Virtualisierungsfunktionen. Die Virtualisierung beginnt bereits auf OS-Ebene. Das Betriebssystem Data ONTAP in Kombination mit dem Filesystem WAFL sorgt für die logische Darstellung von Daten; NetApp Snapshot-Technologie und Deduplizierung sind mit beidem hoch integriert.

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Thin Provisioning sorgt dafür, dass die zugeordneten Datenpools nicht komplett verplant sind. Nicht mit Daten belegte Bereiche können so nach Bedarf hin und her geschoben werden.
Thin Provisioning sorgt dafür, dass die zugeordneten Datenpools nicht komplett verplant sind. Nicht mit Daten belegte Bereiche können so nach Bedarf hin und her geschoben werden.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit Data ONTAP lassen sich hoch effiziente Storage-Architekturen mit flexiblen Volumes realisieren, in denen eine vorherige Partitionierung überflüssig wird. Auf diese Weise kann das Datenmanagement bis hinunter auf die Datensatzebene individuell angepasst und jederzeit flexibel an geänderte Unternehmensanforderungen adaptiert werden. Dieses Konzept senkt die Implementierungs- und Verwaltungskosten der Storage-Infrastruktur.

Data ONTAP bietet verschiedene Funktionen für Datensicherung und Recovery, die Business Continuity gewährleisten. Spezielle, laufwerksbasierte Funktionen zur Sicherstellung der Datenpermanenz garantieren darüber hinaus die vorschriftsmäßige Archivierung von Referenzdaten.

Storage-On-Demand

Virtualisierung dient dazu, aus den Festplatten der Systeme einen Pool zu bilden, der nach dem Prinzip „Storage-on-Demand“ für einzelne Anwendungen oder Datenarten funktioniert. Für die Flexibilität und Dynamik im Rechenzentrum ist diese Möglichkeit sehr wichtig – insbesondere in Verbindung mit Servervirtualisierung. Thin Provisioning sorgt dafür, dass die zugeordneten Datenpools nicht sofort zu 100 Prozent verplant sind. Es wird nur der tatsächlich mit Daten belegte Bereich „gezählt“. So können zwar provisionierte, aber nicht mit Daten belegte Bereiche nach Bedarf hin und her geschoben werden.

Data ONTAP GX

Virtualisierter Storage bietet zahlreiche „Tuning“-Möglichkeiten wie etwa die Bündelung der Festplattenleistung, platzsparende Snapshots für Backup und Disaster Recovery oder deduplizierte Datenbestände auf Primär- und Sekundärspeichern, aber auch das Betreiben von zig „unabhängigen“ Storage-Instanzen auf einem System mit NetApp MultiStore Software und das einheitliche Management aller Daten und Medien im System – und darüber hinaus.

Der Trend zu modularen Storage-Architekturen zeigt, dass Storage über die Systemgrenzen hinaus ausbaufähig sein muss. NetApp bietet diese Möglichkeit mit Data ONTAP GX, der HPC-Variante (High Performance Computing) seines Betriebssystems und weist den Weg zu Grid Storage, d.h. virtualisierter Storage, dessen Daten automatisiert über mehrere Storage-Knoten verteilbar und verwaltbar sind.

NetApp V-Series

Für heterogene Umgebungen unter Normalbedingungen hat NetApp mit der V-Series eine Produktlinie im Programm, die das NetApp-Prinzip des Datenmanagements auf Storage anderer Hersteller überträgt, ohne die Infrastruktur zu verändern. Das gleiche gilt beim Backup: NetApp-Technologie im Verbund mit virtuellen physischen Bandlaufwerken führt zu Virtual Tape Libraries (VTL), passt sich nahtlos in die Backup-Umgebung ein und beschleunigt die Prozesse.

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