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Test: Virtualisierungsplattform VMware ESX Server Virtualisierung ohne Wenn und Aber

| Autor / Redakteur: Frank Castro Lieberwirth / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Der ESX Server 3 von VMware ist eine Plattform zum Virtualisieren von Servern, Netzwerken und Speichermedien. Er ist ein Teil von VMware Infrastructure 3. IP-Insider hat sich die Features des Produkts angesehen.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Anders als der kostenlose VMware Server 1.01 setzt die Virtualisierungsschicht des ESX Servers direkt auf die Hardware auf. Dieser Umstand legt die Erwartung nahe, dass ein ESX Server eine höhere Leistung bringt als sein kleiner Bruder „VMware Server“.

Der ESX-Server benötigt kein Windows oder Linux als Host-Betriebssystem (siehe Abbildung 1). Lediglich zum Aufspielen des ESX-Server-Betriebssystems wird ein Linux-Betriebssystem vom Typ RedHatEL 3 verwendet, das einen Hypervisor auf die Hardware aufspielt. Der Hypervisor verwaltet anschließend die Hardware. Das RedHatEL 3 dient als Verwaltungsschnittstelle (Service Konsole).

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Obwohl die Installationsroutine stark nach einem Linux riecht, kann bei einem fehlenden Treiber nicht einfach ein Linux-Treiber, sondern ausschließlich ein VMware-Derivat verwendet werden. Um sich die Suche nach einem passenden Treiber zu ersparen, ist die Kenntnis der Hardwarekompatibilitätsliste Pflicht (siehe Links zum Thema)!

Der Virtuelle Maschinen Monitor (VMM) ist darauf ausgelegt, die CPU-Leistung direkt von der Hardware „einzufordern“. Die CPU-Leistung kann neben den restlichen Ressourcen, wie Speicher und Netzwerkzugriffe dynamisch von den Gast-Betriebssystemen verwendet werden. Die Architektur bietet die Möglichkeit, eine flexible Zuweisung von Ressourcen durch Ressourcen-Pools vorzunehmen.

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