Kunden müssen die verschiedenen Service-Modelle evaluieren

Virtualisierung – der erste Schritt hin zum Cloud Computing

11.08.2010 | Autor / Redakteur: Dr. Michael Pauly / Ulrich Roderer

Der Service-Provider-Markt gerät durch Cloud Computing in Bewegung.
Der Service-Provider-Markt gerät durch Cloud Computing in Bewegung.

Virtualisierung – und das Rad wurde neu erfunden

Cloud Computing ist vor allem eine Geschichte von Flexibilität, von Dynamik – im Erleben des Service auf der Nutzerseite und in der Produktion auf der Anbieterseite.

Die Basis für die dynamische Bereitstellung von IT-Services sind große Ressourcenpools. Virtualisierungstechnologien helfen maßgeblich, diese Ressourcen zu verwalten und zu verteilen.

Die Technik, einen physikalischen Server in mehrere logische Systeme aufzuteilen und dann gemeinsam zu nutzen, ist nicht neu. Bereits im „Mainframezeitalter“ wurden die hierzu notwendigen Techniken entwickelt und eingesetzt. Heute stehen diese in Form von verschiedenen Produkten auch in der x86er-Welt zur Verfügung. Mehrere (logische) Systeme werden auf einer physikalischen Plattform voneinander unabhängig betrieben und lasten die Hardware in den Ressourcenpools besser aus.

Dies ist eine bereits in vielen Rechenzentren etablierte Technologie. Aber um die Virtualisierung auch produktiv sinnvoll zu nutzen – gerade in großen Szenarien mit vielen Nutzern oder hohen IT-Lasten – ist es notwendig, Abläufe und Prozesse zu automatisieren. Dabei geht die Automatisierung Hand in Hand mit einer Standardisierung, zum einen der versendeten „Produkte“, als auch der verwendeten Schnittstellen und Prozesse. Im Zusammenspiel mit einem entsprechenden Managementsystem, das die virtuellen Umgebungen verwaltet, entwickeln virtuelle Umgebungen ihr immenses Potenzial.

Ein Rechenzentrumsbetreiber kann sich aber nicht damit zufrieden geben, auf der Ebene der Serverinfrastruktur zu virtualisieren. Vielmehr ist es notwendig, die Dynamik in allen Schichten zu besitzen. Angefangen bei den Netzen über die Applikationen bis hin zum Management. Erst auf diese Weise können flexible und dynamische IT-Services generiert werden.

Lesen Sie weiter: Schritt für Schritt in die Cloud

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