Suchen

Asynchrone Replikation schließt Sicherheitslücke Virtualisierte Infrastrukturen effizient planen und sichern

| Autor / Redakteur: Joachim Brebeck / Ulrich Roderer

Unternehmen, die ihre Infrastruktur virtualisieren wollen, sollten gewissenhaft planen – nicht nur bei der Produktwahl und Dimensionierung, sondern auch bei der Absicherung der Daten und Applikationen. Tipps zum Aufbau einer virtuellen Infrastruktur.

Firmen zum Thema

Asynchrone Replikation minimiert Systembelastung
Asynchrone Replikation minimiert Systembelastung
( Archiv: Vogel Business Media )

Erfahrene IT-Fachleute wissen, dass es sich bei neuen Technologien lohnt , eine genaue Beobachtung und Analyse durchzuführen, bevor man auf den Zug aufspringt. Wer jetzt auf virtualisierte Infrastrukturen umstellt, findet eine ausgereifte Technologie vor, die über leistungsfähige Managementwerkzeuge für den Produktiveinsatz verfügt, wie Replikationssysteme, die ein effektives Desaster Recovery gewährleisten.

Virtualisierung ist nur der erste Schritt. Egal, ob ein Unternehmen sich nun für VMware, Xen, Virtual Iron oder das mit Spannung erwartete Microsoft HyperV entscheidet: Genau so wichtig ist das schlüssige Gesamtkonzept. Hier einige Praxistipps, wie man eine virtualisierte Umgebung aufbaut, schützt und – besser noch – in eine dynamische Infrastruktur überführt.

Bildergalerie

Tipps für den Aufbau einer virtuellen Infrastruktur

Das Wichtigste ist zunächst die Analyse der bestehenden oder anzuschaffenden Hardware: Verkraftet sie auch die virtuelle Infrastruktur? So manches Unternehmen hat schon nach einem großen Plan Hardware für die Virtualisierung seiner physikalischen Server bestellt – und musste danach feststellen, dass die Kapazitäten für die jeweiligen Anforderungen nicht ausreichten. Hier lohnt immer ein genauer Blick auf die Web-Seite des jeweiligen Anbieters: Ist die geplante Hardware kompatibel? Genügt sie den Anforderungen? Darüber hinaus sollte man aber noch Folgendes beachten:

  • Festplattenspeicher: Für den Host Virtual Server sollte man mindestens 100 GByte Speicher reservieren, für virtuelle Konfigurationsdateien, virtuelle Server Images oder verschiedenste Verwaltungsdienste. Disk-Speicher ist preiswert, da sollte man sich keine unnötigen Grenzen auferlegen.
  • Arbeitsspeicher: RAM kann man natürlich nie genug haben. Die schönste Virtualisierung taugt nichts, wenn hinterher zu kleiner Speicher die Anwendungen ausbremst. Wer sich hier gleich für den Vollausbau seines Servers entscheidet, braucht ihn später nicht mehr für eine Nachrüstung vom Netz zu nehmen.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2015230)