Stadtwerke Frankenthal entscheiden sich für PRTG-Monitoring von Paessler

Viele Sensoren bei Außenstellen integriert

| Autor / Redakteur: Ludger Schmitz / Ulrike Ostler

Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Frankenthal
Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Frankenthal (Bild: Stadtwerke Frankenthal)

Um schnell reagieren zu können, möglichst schon wenn Probleme sich abzeichnen, haben die Stadtwerke Frankenthal ein Monitoring von Paessler installiert. Ein wichtiges Entscheidungskriterium war der günstige Preis für die große Zahl von Sensoren in Außenstellen.

Stadtwerke als Gas-, Wasser- und Stromversorger zählen zu den „Kritischen Infrastrukturen“ (Kritis), die gründlicher geschützt sein müssen. Die IT-Abteilung der Stadtwerke Frankenthal, einer Gemeinde bei Mannheim, konnte also nicht länger händisch Problemen nachgehen. Auf der Suche nach einer Lösung erwies sich die hohe Zahl von Geräten in Außenstellen als problematisch und kostentreibend.

Die ins Auge gefassten Open-Source-Lösungen konnten die Verantwortlichen in puncto Support nicht überzeugen, die proprietären Lösungen überstiegen den finanziellen Rahmen oder boten nicht die gewünschten Funktionen. Der Haken waren die vielen Zuständigkeitsbereiche der Stadtwerke, also die Außenstellen, von denen Daten in ein zentrales Monitoring-System zusammenfließen sollten.

Es geht um mehr als Server und Desktops

Denn es ging nicht nur darum, 80 Server und rund 200 direkt angebundene Geräte zu überwachen. In den Aufgabenbereich fallen verteilt über das Stadtgebiet unter anderem zwei Bäder, eine Sauna, eine Tiefgarage und ein Parkhaus, wo es die Funktionsfähigkeit diverser Geräte zu überwachen gilt. Insgesamt sind es heute mehr als 1500 Sensoren, die laufend Informationen an das zentrale Monitoring-System liefern.

Die nach langer Recherche gefundene Lösung ist der „PRTG Network Monitor“ von der Nürnberger Paessler AG. Dieses System überwacht zum einen die unmittelbare IT in der Zentrale. Hier wird überwacht, was üblicherweise so dazugehört: SNMP, Windows-Updates, Event-Logging, Modem, Firewalls etc.

Remote Probes für diverse Geräte in den Außenstellen

Der Knackpunkt waren die Außenstellen. Hier sind nicht nur die üblichen IT-Geräte vorhanden, sondern auch anderes. Kassensysteme, Parkhausschranken etc. Bei PRTG gibt es dafür so genannte Remote Probes. Dass Paessler sehr viele Sensorentypen unterstützt, war ein entscheidendes Argument. So ließen sich dann über die ursprünglichen Pläne hinaus beispielsweise auch noch die Verkaufsautomaten in der Bädergastronomie einbeziehen.

Alle PRTG-Sensoren und Remote Probes verfügen über individuell definierbare Schwellenwerte, beispielsweise in Bezug auf die CPU-Auslastung einer IT-Komponente. Sobald diese Werte überschritten werden, erhalten zuständige IT-Mitarbeiter per SMS, E-Mail oder App eine Warnmeldung auf ihre Smartphones.

Alles unter zentrale Kontrolle gebracht

Die Alarmierungen von PRTG laufen auch zentral im sogenannten Network Operations Center (NOC) zusammen. Die Überwachungseinheit in der Hauptstelle konnten die Stadtwerke durch die Implementierung der Monitoring-Lösung neu etablieren. Im NOC befindet sich ein nonstop laufendes Dashboard mit der PRTG-Web-Applikation. Dort kann das Administratorenteam Leistungsdaten übersichtlich und im Detail einsehen.

Die aussagekräftigen Visualisierungen der Monitoring-Daten waren für die Stadtwerke ein wichtiges Kriterium bei ihrer Entscheidung für PRTG. Prozesse und Abhängigkeiten lassen sich so schnell und problemlos definieren. Zudem ist es den Administratoren nun möglich, übersichtliche Maps und Reports für Teilbereiche zu erstellen.

Probleme schon im Ansatz erkennen

Dies führte sofort zu mehr Transparenz: Die Fachabteilungen bekommen Hinweise auf ein potenzielles IT-Problem, bevor akute Meldungen am zentralen Service-Desk aufschlagen. Des Weiteren ist es mit PRTG einfach, Langzeitwerte zu erheben und aktuelle mit historischen Daten zu

vergleichen. Auch damit lassen sich entstehende Engpässe oder sich ankündigende Probleme

im Voraus erkennen.

„PRTG hat unseren Betriebsalltag positiv verändert“, erklärt Rouven Bauhof, IT-Abteilung der Stadtwerke Frankenthal. „Früher mussten wir den zahlreichen E-Mails zu IT-Problemen im Service-Desk erst einmal auf den Grund gehen. Nun können wir Ungereimtheiten bereits im Vorfeld erkennen und schnell beheben. In akuten Fällen unterstützt uns das effektive Benachrichtigungskonzept von PRTG.“

* Ludger Schmitz ist freiberuflicher Journalist in Kelheim.

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