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Für die Anforderungen an Big Data geeignet Versant vereinfacht die Einführung von NoSQL-Technologien

| Redakteur: Ulrich Roderer

Die Version 0.9 der Versant Java Persistence API (JPA) Persistenzschnittstelle erleichtert es Unternehmen, "Big Data"-Anforderungen zu bewältigen. Versant JPA senkt die Einstiegshürde für die Einführung von NoSQL-Datenbanken, da Entwickler auf bestehendes Know-how und Training zurückgreifen können.

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Der magische Kubus von Versant zur Einordnung von Datenbanken.
Der magische Kubus von Versant zur Einordnung von Datenbanken.
(Bild: Versant)

Die Versant Java Persistence API v0.9 beherrscht zahlreiche JPA-Funktionen, darunter Support für JSE (Java Platform, Standard Edition), Unterstützung von Java-Annotationen, eine Entity-Manager-Schnittstelle, Unterstützung für JPQL (Java Persistence Query Language) sowie Entity Lifecycle Callbacks. Außerdem können Entwickler mit der Versant JPA Schnittstellen für andere Virtual-Machine(VM)-basierte Sprachen wie Scala und JRuby schaffen.

Damit kann Versants NoSQL-Datenbank mit weiteren Programmiersprachen angesprochen werden. Im Vergleich zur Preview-Version wartet die aktuelle Version 0.9 mit weiteren technischen Neuerungen auf, etwa die Unterstützung für Eclipse Plugins, Index-Definitionen, die Unterstützung von verteilten Datenbanken, Cursor Query und sogenannten generischen API-Erweiterungen, die es zum Beispiel ermöglichen, allgemeine Werkzeuge für die Datenbank zu entwickeln.

In die jetzt verfügbare Version der JPA-Implementierung hat Versant Erweiterungen einfließen lassen, die Kunden und Datenbankentwickler in der offenen Preview-Phase angeregt haben. "Das Preview der Versant JPA war bereits stabil und schnell. Das vollständige Release könnte sich zu einem ernst zu nehmenden Mitbewerber unter den JPA-Produkten entwickeln", lautet das Feedback auf die Preview-Version.

Arbeiten mit dem Branchenstandard

Neue NoSQL-Technologien arbeiten beim Einsatz mit sehr großen Datenmengen mit großer Datenvielfalt oft deutlich performanter als herkömmliche SQL-Datenbanken. Zudem ist die sogenannte "horizontale Scale-out-Erweiterung" der bestehenden Datenbank-Infrastruktur einfacher, was angesichts rapide zunehmender Datenmengen ein wichtiges Kriterium sein kann.

Allerdings arbeiten NoSQL-Anbieter in der Regel mit proprietären Abfragesprachen und APIs, die Entwickler zusätzlich lernen müssen - das macht die Einführung der Technologie für Unternehmen teurer und damit weniger interessant. Versant setzt deswegen auf den in der Branche breit eingeführten Java-Standard und liefert herstellerspezifische Erweiterungen für die eigenen extrem skalierbaren NoSQL-basierten Infrastruktur-Komponenten.

Versant SDK

Das Versant JPA v0.9 SDK (Software Development Kit) enthält zudem ausführliche Programmierbeispiele, Tutorials und eine umfangreiche Dokumentation. Weitere Informationen zur Versant JPA v0.9 gibt es auf der Produktseite. Erste Erfahrungsberichte von Usern der Preview sind im JPA-Bereich der Versant Developer Community zu finden.

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