Studie der Goethe Universität Frankfurt in Kooperation mit Interxion

Vernetzte Wertschöpfung durch Colocation-Rechenzentren

13.09.2010 | Autor / Redakteur: Peter Knapp* / Ulrich Roderer

Colocation steigert die Performance von Geschäftsaktivitäten, Studie der Goethe Universität Frankfurt.
Colocation steigert die Performance von Geschäftsaktivitäten, Studie der Goethe Universität Frankfurt.

Innerhalb der Branche der Finanzdienstleister und Wertpapierhändler werden zudem auch die Vorteile der Gewährleistung und Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen sowie die gewährleistete Sicherheit und Zertifizierung in der Colocation sehr geschätzt. Dies liegt daran, dass die Finanzindustrie zu den am stärksten regulierten Branchen gehört und Finanzdienstleister im besonderen Maße gesetzlichen Bestimmungen, die auch für den Betrieb von IT-Systemen gelten, unterliegen.

Hierum geht es auch im Bereich der Industriespionage, denn in der Finanzindustrie werden im erhöhten Maße sensitive Daten bearbeitet, was zu latenten Sicherheitsbedenken bei den IT-Verantwortlichen in diesem Sektor führt.

Standortfaktor digitale Wirtschaft

Für den grenzenlosen, weltweiten Handel von Waren und Dienstleistungen erhält Geschwindigkeit und damit Interkonnektivität zu Kommunikations- und Datennetzen anderer Länder eine immer größer werdende Bedeutung.

Somit stellt die weitere Ansiedlung von Carriern, ISPs und WAN-Anbietern aus dem In- und Ausland für Internetstandorte wie Frankfurt eine Notwendigkeit dar, um die derzeit führende Wettbewerbsposition weiter auszubauen. Laut der Studie von Interxion und der Goethe Universität ist Frankfurt bereits heute der mit Abstand bedeutendste Internetstandort in Deutschland.

Dabei verfügt die Stadt über eine digitale Infrastruktur, die innerhalb der kommenden zehn Jahre von keinem anderen Standort kopiert werden kann. Laut einer aktuellen Studie von IDC im Auftrag von Interxion wird die anhaltende Nachfrage nach ausgelagerten Rechenzentrumsdienstleistungen in den kommenden vier Jahren in den europäischen Kernmärkten Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und Frankreich jährlich um durchschnittlich 22 Prozent steigen.

*Peter Knapp ist Geschäftsführer der Interxion Deutschland GmbH.

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