Flash-basiertes Array und Extensions angekündigt

VCE erweitert Angebot an Vblock-Speichersystemen

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Ulrike Ostler

VCE hat sein Portfolio an konvergenten Systemen ausgebaut.
VCE hat sein Portfolio an konvergenten Systemen ausgebaut. (VCE)

VCE, ein Joint Venture von EMC und Cisco, kündigt eine Reihe neuer Vblock-Speichersysteme an. Darunter findet sich auch ein reines Flash-Array für besonders anspruchsvolle Workloads.

Drei neue Systeme erweitern künftig das Converged-Infrastructure-Portfolio von VCE: Das Vblock System 240 ist für mittelständische Unternehmen und Niederlassungen konzipiert. Es basiert auf EMCs VNX5200 und benötigt nur wenig Stellfläche. Laut VCE ist es besonders für Kunden geeignet, die ein möglichst platzsparendes System mit hoher Performance benötigen.

Flash-Array auf EMC-Basis

Beim Vblock System 540 handelt es sich um reines Flash-Array, das vor allem für gemischte Workloads wie beispielsweise Private Clouds, Datenbanken und ähnliche Business-Anwendungen gedacht ist. Es basiert auf EMCs XtremIO-Flash-Systemen sowie Cisco Unified Computing und Nexus ACI-Ready Networking.

Vblock-System für höchste Ansprüche

Im High-End-Segment ist das Vblock System 740 für besonders anspruchsvolle und geschäftskritische Anwendungen angesiedelt. Es setzt ebenfalls auf Ciscos Unified Computing und Nexus ACI-ready Networking sowie zusätzlich auf EMCs VMAX3 Storage. Gegenüber bisherigen Modellen der 700er-Serie von VCE bietet das System unter anderem die dreifache Speicher-Performance, 50 Prozent niedrigere TCO sowie radikal vereinfachtes Provisioning auf Basis von Service Level Objectives. Es unterstützt bis zu 500 Cisco-UCS-Blade-Server und 5.700 Laufwerke mit maximal vier Petabyte an Speicherkapazität.

Erweiterungspakete angekündigt

Parallel zu den Servern kündigte VCE die „Integrated Solutions for Cloud Management“ an. Dabei handelt es sich um vorkonfigurierte und getestete Softwarepakete für Vblock-Systeme, die unter anderem das Deployment und die Verwaltung von Cloud-Umgebungen vereinfachen sollen. Ebenfalls neu sind die „VCE Technology Extensions“ zur nachträglichen Erweiterung bestehender Vblock-Installationen. Verfügbar ist etwa eine Extension für EMC-Isilion-Installationen, die Scale-Out-Storage ergänzt und beispielsweise den Betrieb einer Virtual-Desktop-Infrastruktur mit vielen Anwendern ermöglicht.

Die neuen Vblock-Systeme sind ab sofort erhältlich. Laut VCE sollen die „Integrated Solutions“ und „Technology Extensions“ in den kommenden 90 Tagen folgen.

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