Magirus Datacenter Innovation Summit 2010 präsentiert VCE-Technologie für kleinere Unternehmen

vBundles machen vBlock-Architektur mittelstandstauglich

24.09.2010 | Redakteur: Regina Böckle

Im Belagerungszustand: vBundles auf dem Magirus Datacenter Innovation Summit.
Im Belagerungszustand: vBundles auf dem Magirus Datacenter Innovation Summit.

Mit den auf Cisco, EMC und VMware basierenden Infrastruktur-Lösungen, den vBundles, hat Magirus offensichtlich den Nerv bei den Vertriebspartnern getroffen. Der Clou: Sie basieren zwar auf der gleichen Technologie wie die vBlocks, sind aber für den Bedarf kleiner Unternehmen ab 25 virtuellen Maschinen ausgelegt.

Einen kleinen Vorgeschmack, welche Welle die vBundles unter den Resellern auslösen würde, gab es zwar schon auf dem EMC-Forum 2010 in Frankfurt. Hier hatte Marc-Philipp Kost, Business Manager VCE, VMware, Cisco bei EMC, in seiner Keynote zum Thema vBlock mit einem einzigen Strich die Kernbotschaft der vBundles vermittelt: Bei der Erläuterung der kleinsten Variante, des vBlock0, die für Unternehmen erst ab dem Einsatz von 300 virtuellen Maschinen interessant wird, kappte er einfach die letzte Ziffer der Zahl 300. „Die vBundles von Magirus basieren auf der gleichen Plattform wie die vBlocks, sind aber ausgelegt für 30 virtuelle Maschinen. Sie können sich die Lösungen hier auf der Messe ansehen“, fügte er hinzu.

Dann geschah, was sich die Entwickler der vBundles erhofft, aber in diesem Maße nicht für möglich gehalten hatten: „Unser Demo-Modell wurde fast gestürmt“, berichtet Magirus-Sales-Engineer Ralf Schuster, einer der technischen Gründerväter dieser Komplettlösungen.

Von der Nachfrage überrollt

Viele Reseller beließen es nicht beim Standbesuch. „Binnen einer Woche nach dem Forum kamen bereits acht Projekt-Anfragen, die wir derzeit mit Partnern bearbeiten. Die enorme Nachfrage nach Teststellungen hat uns ebenfalls völlig überrascht“, erzählt Christopher Benecke, Leiter Channel Development bei Magirus.

Wenige Wochen später auf dem Datacenter Innovation Summit von Magirus zeigte sich ein ähnliches Bild im Anschluss an den vBundles-Vortrag: Zeitweise standen bis zu 50 Partner in Vierer-Reihen bei der Live-Demo Schlange. „Mir fielen schon während der Präsentation drei Projekte ein, für die die vBundles ideal wären“, sagte Matthias Trampenau von Logicalis. Für Stefan Ploder, Geschäftsführer von Magellan Netzwerke, sind die Bundles ebenfalls „auf jeden Fall interessant, weil hier die Komponenten und die Konfiguration von drei Herstellern bereits aufeinander abgestimmt sind. Das erspart uns viel Zeit und Aufwand.“

Fast etwas fassungslos ob des sichtlichen Erfolgs zog Schuster am Ende des Tages die Bilanz: „Irgendwie haben wir wohl etwas richtig gemacht.“

Eindrücke und Bilder zum Magirus Datacenter Summit finden Sie hier in der Bildergalerie.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie sich die vBundles von den vBlocks abgrenzen.

 

Die drei vBundle-Varianten

Inhalt des Artikels:

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 2047327 / Virtualisierung)