2015 Red Hat Mobile Maturity Survey

Unternehmen erhöhen Ausgaben für die Entwicklung mobiler Applikationen

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Ulrike Ostler

Red hat veröffentlicht Moblity-Studie
Red hat veröffentlicht Moblity-Studie (Red Hat)

In Unternehmen gibt es einen unübersehbaren Trend zu mobiler Zusammenarbeit, Mobile-Backend-as-a-Service (MBaaS)-Technologien, Open Source sowie leichtgewichtiger Programmiersprachen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle, von Red Hat in Auftrag gegebene Studie.

Der wichtigste Befund der neuen Studie: 90 Prozent der befragten Unternehmen planen in den nächsten zwölf Monaten eine Steigerung ihrer Ausgaben für das Entwickeln mobiler Applikationen. Darüber hinaus gaben die Befragten an, Ausgaben in diesem Bereich um durchschnittlich 24 Prozent steigern zu wollen.

Während in der Vorgängerstudie von FeedHenry aus dem Jahr 2013 nur 7 Prozent der befragten britischen Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern über eine vollständig umgesetzte Mobile-App-Strategie verfügten, ist der Anteil in der aktuellen Umfrage von Red Hat auf 52 Prozent gestiegen.

Daran zeige sich so Red Hat, dass der Stellenwert von Mobility zusammen mit der gleichzeitigen Forderung nach einer schnelleren Entwicklung deutlich zugenommen hat. So wollen die Befragten in den nächsten beiden Jahren jeweils durchschnittlich 21 individuelle mobile Apps entwickeln, was einer Steigerung um 40 Prozent im Vergleich zu den letzten beiden Jahren entspricht.

Kooperativer Ansatz

Im Verlauf ihrer vermehrten Investitionstätigkeit im Mobile-Bereich verfolgen Unternehmen zunehmend einen kooperativen Ansatz, bei dem die Fachbereiche zusammen mit der IT eine größere Rolle im Entscheidungsprozess spielen. Ein weiterer Trend ist die Einführung neuer, agiler Technologien wie Mobile-Backend-as-a-Service (MBaaS) und leichtgewichtiger Programmiersprachen, um die Herausforderungen der mobilen Entwicklung und Integration bewältigen zu können.

Weitere Ergebnisse im Überblick

  • Die transformative Kraft von Mobile Computing spielt eine wichtige Rolle für die Unternehmensentwicklung. Ein Drittel der Befragten gaben an, dass mobile Apps die Unternehmensabläufe ändern, indem Geschäftsprozesse neu gestaltet werden. Weitere 37 Prozent nutzen Apps primär zur Automatisierung existierender Prozesse und 24 Prozent der Befragten wollen vorhandenen Web-Applikationen mobilfähig machen.
  • Mehr als ein Drittel der Befragten (37Prozent) haben ein kollaboratives Mobile Center of Excellence (MCoE) eingerichtet. In mehr als der Hälfte der befragten Unternehmen, die eine Mobile-App-Strategie vollständig implementiert und überprüft haben, gibt es auch ein MCoEm und damit ein Indiz für eine etablierte Mobility-Kultur, bei der IT und Fachbereiche optimal kooperieren, um die Produktivität der Mitarbeiter und das Customer Engagement zu fördern.
  • Unternehmen nutzen Open-Source-Software und MBaaS-Technologie. Eine deutliche Mehrheit der Befragten (85 Prozent) gab an, dass Open-Source-Software wichtig für ihre Strategie bei der Applikationsentwicklung sei. Außerdem nutzen nahezu ein Drittel der Befragten (31 Prozent) MBaaS-Technologie, um die Herausforderungen der Backend-Integration zu meistern. Deren Anteil wird in den nächsten beiden Jahren voraussichtlich auf 36 Prozent steigen.
  • Die Studie kommt auch zu dem Ergebnis, dass ein neues Zeitalter der leichtgewichtigen Programmiersprachen begonnen hat. So will ein Viertel der Befragten (26 Prozent) in den nächsten beiden Jahren primär Node.js als Programmiersprache für die Backend-Entwicklung nutzen; 15 Prozent setzen vorwiegend auf Java und 19 Prozent auf .NET. Aktuell verwenden 71 Prozent primär Java und 56 Prozent .NET
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Über die Studie
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