CeBIT 2017 – Hewlett Packard Enterprise

Unter dem Druck massenhafter Daten

| Autor: Ludger Schmitz

Ein "Nodeboard wird in einen Prototypen von "The Machine" eingebaut.
Ein "Nodeboard wird in einen Prototypen von "The Machine" eingebaut. (Bild: HPE)

Das Internet der Dinge und die Folgen sind letztlich die Grundlage für das, was HPE auf der weltgrößten IT-Messe zeigt. Es geht um Maschinen wie Methoden – Zukunftsmusik ist auch dabei.

Wer mal einen vorausschauenden Blick auf eine mögliche Computertechnik der Zukunft werfen möchte, sollte den Stand von HPE in Halle 4 nicht verpassen. In einem eigenen Ausstellungsbereich gibt es einiges aus dem Forschungsprogramm „The Machine“ zu sehen.

The Machine: vielfach mehr Leistung aus viel weniger Strom

The Machine ist eine völlig neue Computerarchitektur. Mehr als 60 Jahre war der Prozessor der Kern jedes Computers. Bei The Machine ist es der Arbeitsspeicher, weshalb diese Architektur den Titel „Memory-Driven Computing“ hat. HPE zeigt in Hannover deren Kern, ein so genanntes Nodeboard. Mit solchen, massiven Bauelementen hat das Forschungsprojekt vor Kurzem einen Prototypen von The Machine in Betrieb genommen.

HPE will auf dem Stand mit Anwendungsbeispielen zeigen, welche Leistung The Machine wofür bringen kann. Vorab ist die Rede von Echtzeitanalysen und Photonics. Die neue Computerarchitektur soll die bisherige Rechnerleistung gleich „viele tausend Mal“ steigern und dabei trotzdem den Energiebedarf „drastisch“ senken, heißt es vom Hersteller.

Das Internet of Things stellt neue Anforderungen

Tatsächlich wird beides notwendig sein, wenn das Internet of Things (IoT) so Wirklichkeit werden sollte, wie es Analysten voraussagen. Als größte Hemmnisse entpuppen sich zwei Faktoren: Der Energieverbrauch zur Verarbeitung der Daten wird so steigen, dass sich die Frage der Wirtschaftlichkeit stellt. Und es braucht Methoden, die IoT-Geräte zu administrieren und ihre Daten zu analysieren.

Auf der CeBIT zeigt HPE spezielle Hardware, Software und Netzwerke für das so genannte „Intelligent Edge“. Sie werden in Geräten und Gebäuden vor Ort eingesetzt und über spezielle Cloud-Plattformen und intelligente Netzinfrastruktur miteinander vernetzt. Dazu gehören zum Beispiel Lösungen für ortsbezogene Dienste von HPE Aruba, die konvergenten IoT-Systeme HPE Edgeline, das HPE Micro Datacenter oder die HPE Universal IoT Platform, die Millionen von Geräten überwacht, steuert und vernetzt.

Viel kann im eigenen RZ bleiben

Das Ende des klassischen Rechenzentrums verkündet HPE damit keinesfalls. Vielmehr zeigt der Anbieter in Hannover Lösungen, um das RZ „so schnell und flexibel wie eine Cloud“ zu machen. Im Zentrum steht dabei auf der CeBIT HPE Synergy, eine Composable Infrastructure, die maßgeschneiderte IT-Ressourcen in Cloud-Geschwindigkeit bereitstellt, aber auch als Plattform für traditionelle Systeme dienen kann, die nach wie vor einen Großteil des Geschäftsbetriebs am Laufen halten.

Besucher können am HPE-Stand außerdem erfahren, wie sie mit Azure Stack ihr Rechenzentrum nahtlos mit Microsofts Azure Cloud integrieren und wie sie ihre hybride IT mit den kürzlich von HPE übernommenen Lösungen von SimpliVity vereinfachen können. HPE hat auf der CeBIT einen Raum für 45-minütige „Transformations-Workshops“ reserviert.

HPE präsentiert diese Lösungen auf der CeBIT 2017 in Halle 4, Stand A04 zusammen mit seinen Partnern ACP, Bechtle, Cancom, Computacenter, Concat und MCL.

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