Tool-Schau - DX-Union Management Suite von Materna, Teil 1

Universelles IT-Management – Desktop, Cloud und VDI vereint

20.07.2011 | Autor / Redakteur: Thomas Bär / Ulrike Ostler

Ein Client-Management-Tool muss auch virtuelle Clients und Betriebssystem-Migrationen handhaben können; Thomas Bär guckt sich daraufhin DX Union an. Bild: Materna
Ein Client-Management-Tool muss auch virtuelle Clients und Betriebssystem-Migrationen handhaben können; Thomas Bär guckt sich daraufhin DX Union an. Bild: Materna

„Desktop as a Service“

Beim noch recht jungen Konzept der Desktop-Virtualisierung, VDI genannt, wird die komplette Arbeitsumgebung des Benutzers als Desktop-PC im Rechenzentrum virtuell betrieben und zentral bereitgestellt. Da ein virtueller Desktop (VD) letztendlich eine Datei im Rechenzentrum ist, können die VDs problemlos und zügig von einem Server zum Nächsten kopiert oder verschoben werden.

Auf welcher Hardware der Desktop des Benutzers letztendlich betrieben wird, bleibt für den Anwender transparent. Dieser greift von einem beliebigen Terminal (Rich- oder Thin-Client) über eine Remotedesktop-Verbindung auf die eigene, individuelle Umgebung zu. Faktisch spielen die Vorteile des traditionellen Terminalservers mit den Mehrwerten eines einzeln betriebenen Computers zusammen.

Materna verzichtet offenbar bewusst auf die gängige Abkürzung VDI, da es sich um weit mehr, als nur die Desktop-Bereitstellung handelt. Citrix bietet zwar Automatismen für die Bereitstellung von Desktops, lässt jedoch den Arbeitsplatz bestehend aus Daten, Mail-Account und Drucker weitgehend unberücksichtigt. Derlei Integration in das Unternehmensumfeld nimmt keiner der derzeitigen VDI-Anbieter selbst vor. Diese tiefreichende Verknüpfung adressiert Materna mit „Desktop as a Service“.

Keine Unterschiede zwischen virtuelle und echt erkennbar

Innerhalb der DX-Union-Oberfläche findet sich nur in einem Register der Hinweis darauf, dass es sich bei der Benutzerumgebung um einen virtuell bereitgestellten Desktop handelt. Genaugenommen gibt es auch keinen Grund, dieses Detail stärker in den Vordergrund zu bringen.

Die Anforderungen sind identisch: dem Benutzer müssen die richtigen Verzeichnisse verbunden werden, der Drucker muss in Abhängigkeit zur aktuellen Lokalisation des Anwenders eingerichtet und das Profil mit den persönlichen Einstellungen bereitgestellt werden. Diese automatisierte Bereitstellung ist der eine Teil im Ansatz von Materna für das Konzept „Desktop as a Service“.

Der Autor:

Thomas Bär: „Die Anforderungen an ein Enterprise-Migrationsverfahren – Skalierbarkeit, Multicast, Scripting / CLI / Automatisierbarkeit, Schnittstellen zu anderen Systemen, Nachvollziehbarkeit von Anpassungen, Integrationsfähigkeit und die Anpassbarkeit in Bezug auf das eigentliche Migrationsverfahren – erfüllt Maternas DX-Union Management Suite allesamt.
Thomas Bär: „Die Anforderungen an ein Enterprise-Migrationsverfahren – Skalierbarkeit, Multicast, Scripting / CLI / Automatisierbarkeit, Schnittstellen zu anderen Systemen, Nachvollziehbarkeit von Anpassungen, Integrationsfähigkeit und die Anpassbarkeit in Bezug auf das eigentliche Migrationsverfahren – erfüllt Maternas DX-Union Management Suite allesamt.

Thomas Bär ist ein freier Autor aus Irsee und hat für DataCenter-Insider das Materna-Tool „DX Union“ unter die Lupe genommen.

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posted am 20.07.2011 um 16:45 von Unregistriert


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