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Marktplatz für UCS-Applikationen um 60 Prozent erweitert Univention App Center legt zu und geht Richtung Cloud

Autor / Redakteur: Ludger Schmitz / Ulrike Ostler

Im vergangenen Jahr konnte die Univention GmbH 23 Neuzugänge in seinem App Center um die Infrastruktur-Lösung Univention Corporate Server verzeichnen. Im neuen Jahr will der Bremer Linux-Spezialist den Marktplatz Cloud-fähig machen und zu einer Transaktions-Plattform ausbauen.

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Das Univention App Center aus Admin-Sicht. Hier die Auswahl der Collaboration-Tools
Das Univention App Center aus Admin-Sicht. Hier die Auswahl der Collaboration-Tools
(Bild: Univention)

Das hat man ja nicht in Bremen erfunden, sondern ist schon länger bekannt: Es kommt es bei den Herstellern und Nutzern von Anwendungen gut an, wenn ein Hersteller um sein Basissystem herum eine Plattform aufbaut, über die sich Applikationen leicht herunterladen, installieren und managen lassen. Das aber erst mit den Smartphones richtig populär gewordene Modell hat Univention auf sein eigenes App Center übertragen.

Das Univention App Center versammelt Anwendungen für die Debian-, also Linux-basierende Infrastrukturlösung Univention Corporate Server (UCS). Sobald die eingerichtet ist, lassen sich mit wenigen Mausklicks passende Anwendungen vom App Center herunterladen und installieren. Dabei übernehmen die Applikationen Grundeinstellungen und Basisdaten (zum Beispiel aus Active Directory oder dem LDAP-Verzeichnis). Gleichwohl lassen sich anwendungsspezifisch für die User dediziert Rechte vergeben. Administratoren ersparen sich eine Menge Arbeit.

In zwölf Monaten von 38 auf 61 Applikationen

Das Konzept hat sich – auch wenn es anfangs Zweifler gab – auch für On-premise-Software als erfolgreich erwiesen. Zum Jahreswechsel 2013/2014 wies das Univention App Center 38 Applikationen aus. Zwölf Monate später waren es schon 61. Das sind 23 Neuzugänge oder ein Plus von 60 Prozent.

Univention will im Jahr 2015 nicht nur die Breite der Auswahl an Applikationen für die Business-IT verbessern. Bisher müssen kostenpflichtige Anwendungen aus dem AppCenter jeweils noch beim Hersteller bestellt werden. Künftig soll es einen einheitlichen Weg zur Lizenzierung der Angebote geben.

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 Ludger Schmitz

Ludger Schmitz

Freiberuflicher Journalist