Durchdachte Doppelboden-Lösung für Rechenzentren

Uniflair Access Floor minimiert Betriebs- und Wartungskosten

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Nico Litzel

Uniflair Access Floor Doppelboden-Lösung für Rechenzentren
Uniflair Access Floor Doppelboden-Lösung für Rechenzentren (Bild: Schneider Electric)

Schneider Electric bietet mit seinem Uniflair Access Floor ab sofort ein Doppelboden-System besonderer Art an. Das Uniflair-Access-Floor-System bietet ausreichend Platz für verschiedenste Kühlsysteme, was eine optimale Luftzirkulation garantiert, und ermöglicht ein nahtloses Anbinden an vorhandene elektrische Geräte, Infrastruktur- und Netzwerkkomponenten.

Dank seines modularen Aufbaus lässt sich das Uniflair-Access-Floor-System flexibel skalieren und an neue Anforderungen im Datacenter anpassen. Es soll laut Hersteller zudem maximale Sicherheit bei minimalen Kosten für Wartung und Betrieb gewährleisten. Damit eignet sich die Access-Floor-Lösung optimal für Server-Farmen, Anlagen zur unterbrechungsfreien Stromversorgung sowie Kontroll- und Büroräume.

Thomas Nieschalk, Systems Engineer Cooling bei Schneider Electric kommentiert die Markteinführung des Uniflair Access Floor-Systems mit: „Mit dem Uniflair Access Floor bieten wir eine verlässliche und effiziente Doppelboden-Lösung, welche die Anbindung sämtlicher Infrastruktur-Komponenten in Rechenzentren optimiert – ob Server, Racks, Lüftungssysteme, Sicherheits- oder Überwachungslösungen. Dadurch lassen sich die Kosten für das Management und die Wartung signifikant reduzieren.“

Solider mechanischer Aufbau

Das Herzstück des Uniflair Access Floor sind 60 mal 60 Zentimeter große Paneele aus einem Spanholzkern mit einer Aluminiumplatte auf der Unterseite und einer Schicht aus Hochdruck-Kunststoff-Laminat auf der Oberseite. Dazu sind galvanisierte, stählernen Stützen in verschiedenen Höhen von 30 bis mehr als 150 Zentimeter erhältlich, die aus einem kreisrunden, mit einer Röhre verschweißten Fuß bestehen, der mit einem Kopfstück und einer Querstange verbunden ist. Als Stützgitter für die Paneele kommen Stahlrahmen zum Einsatz, die zudem den mechanischen Widerstand sowie die gesamte Stabilität des Bodens erhöhen.

Die Stützen lassen sich auch in 60 Zentimeter Höhe positionieren, da die Stützköpfe und Stahlrahmen mittels Hakenkopfschrauben gegenseitig entlang des gesamten Umfangs fixiert sind, was mehr Freiheit bei der Installation von Datacenter-Systemen im Unterbodenraum ermöglicht. Zudem haften die Paneele dank spezieller, schallgedämmte Dichtungen an den Längsbalken besser an der Struktur.

Optimale Regulierung der Luftströme

Für eine eine optimale Luftzirkulation im Unterbodenraum sorgen perforierte Paneele und Gitter, die aus verbundenen Lamellen aus eloxiertem Aluminium oder Stahl bestehen. Diese sind in verschiedenen Breiten von 95 bis 600 Millimeter erhältlich und integrieren sich nahtlos in das Paneel-Modul, das aus einem flachen, an einem Metallgitterrahmen befestigten Stahlblech mit einer komplett perforierten Oberseite besteht. Gitter und Paneele sind mit speziellen Geräten für die Regulierung der Luftströme ausgestattet.

Kombinationsmodule für die Effizienzsteigerung im Datacenter

Zur Steigerung der Effizienz des Datacenters gibt es zudem zwei Module „Active Floor“ und „Automatic Floor Pressurization System“ (AFPS). Das flexible und modulare Active-Floor-System dient der Kühlung von Rechenzentren mit mittleren und hohen Lasten. Das System ist in den Doppelboden vor der Absauge-Sektion des Racks integriert und leitet die kalte Luft von den Close-Control-Einheiten direkt zur Wärmequelle. Möglich wird dies durch die erweiterte Einstellung der Luftstromrichtung. Active Floor garantiert damit den korrekten und effizienten Betrieb der Einheiten im Rack zu den nominellen Design-Bedingungen.

Das sogenannte Automatic Floor Pressurization System (AFPS) erhält als Steuermodul einen konstanten, nominellen Druck unter dem Boden aufrecht. Zudem reguliert das System die Geschwindigkeit des Lüfters unter jeglichen Betriebsbedingungen (sogar während der Wartung) und für die gesamte Lebensdauer des Raums. So optimiert AFPS die Effizienz des Systems im Falle eines Anstiegs der Wärmelast.

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