Von der Virtualisierung zur Cloud – Cisco ändert mit eigenen Rechnern die Spielregeln

Unified Computing von Cisco soll die IT-Landschaft revolutionieren

17.03.2009 | Redakteur: Ulrike Ostler

Für den Cisco-Chef John Chambers ist „Unified Computing“ eine der bedeutsamsten Cisco-Ankündigungen überhaupt.
Für den Cisco-Chef John Chambers ist „Unified Computing“ eine der bedeutsamsten Cisco-Ankündigungen überhaupt.

„Das Herz des Computing ist das Netzwerk“, sagt Cisco-Boss John Chambers. Von dort soll die Unified Computing Plattform die Kontrolle über sämtliche Komponenten übernehmen. So handelt es sich nach seinen Worten bei Unified Computing nicht nur um ein neues Produkt, sondern um eine neue Architektur für die gesamte IT-Landschaft, die geprägt ist durch Virtualisierung.

Alles wird virtuell und das muss verwaltet werden. Zugleich wandern alle möglichen Anwendungen als Service in die Datenzentren, von Storage bis Collaboration. Grundlage für die Verwaltung der gesamten Infrastruktur ist das Unified Computing System von Cisco.

Damit steigt Cisco in eine Domäne ein, die bisher vornehmlich IBM, HP, Dell, Sun und Fujitsu Siemens vorbehalten war. Kein Wunder, dass das meist benutzte Wort bei allen Ankündigungen rund um die neue Cisco-Plattform der Begriff „exiting“ – aufregend – ist. Cisco-Chef Chambers spricht von einer der bedeutendsten Ankündigungen, die Cisco jemals gemacht hat.

Wesentliche Partner holt Cisco schon bei der Vorstellung ins Boot. Den gesamten gestrigen Nachmittag beeilte sich nicht nur BMC (siehe: „BMC-Management und Cisco Unified Computing im Bundle“), sondern auch Microsoft, EMC und VMware sowie viele andere Kooperationspartner damit, eine gute Zusammenarbeit anzukündigen. Schließlich muss das System offen sein, um tatsächlich alle Rechenzentrumsressourcen verwalten zu können.

weiter mit: Das Unified Computing System besteht aus den folgenden Komponenten:

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