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Aktuelle Hardware-Zahlen von Gartner Uneinheitliches Bild im Server-Markt

| Redakteur: Sarah Böttcher

Nach Abschluss des ersten Quartals gibt Gartner die aktuellen Zahlen über die Entwicklung des Server-Markts bekannt. Während der weltweite Umsatz im Vergleichszeitraum von Vorjahr um 4,1 Prozent geschrumpft ist, ist der Umsatz in den Regionen Europa, dem Nahen Osten und Afrika zugleich um 2,5 Prozent gestiegen.

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Gartner zeigt anhand aktueller Quartalszahlen die Situation im Server-Markt auf.
Gartner zeigt anhand aktueller Quartalszahlen die Situation im Server-Markt auf.
(Bild: © Wladimir Wetzel - Fotolia.com)

Jeffrey Hewritt, Vice President vom IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner, fasst zusammen: „Im ersten Quartal 2014 gab es ein relativ schwaches Wachstum auf globaler Ebene, aber mit den unterschiedlichsten Ergebnissen für die einzelnen Regionen.“

Mit Blick auf die einzelnen Länder, erkenne man, dass es entweder einen Rückgang in der Auslieferung, oder im Umsatz gab. Nur Asien und der Pazifik konnten 3,3 Prozent Umsatz- und 18 Prozent Wachstum in punkto Stückzahl verzeichnen.

Cisco kann als einziges Unternehmen ein positives Umsatzwachstum von 37 Prozent verzeichnen.
Cisco kann als einziges Unternehmen ein positives Umsatzwachstum von 37 Prozent verzeichnen.
(Diagramm: Gartner)

Auf den Umsatz bezogen sind die Top 5 des weltweiten Server-Markts, im ersten Quartal 2014 HP, IBM, Dell, Cisco und Fujitsu. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte Cisco am meisten zulegen: 37 Prozent.

Dagegen hat HP im Vergleich zum ersten Quartal 2013 ein Umsatzverlust von 2,3 Prozent hinnehmen müssen. Trotzdem beendete das Unternehmen das Quartal mit 2,9 Milliarden Dollar und einem weltweiten Umsatzwachstum von 25,5 Prozent.

Die Zahlen in EMEA

In EMEA ist die Zahl der Auslieferungen im Vergleich zum Quartal des Vorjahres,kleiner geworden, während die Umsätze des Server-Marktes im ersten Quartal 2014 gestiegen sind: 3 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 2,5 Prozent entspricht. Der Umsatz in EMEA kann somit erstmals seit zehn Quartalen wieder Wachstum verzeichnen.

Eine spezifischere Betrachtung lässt regionale Unterschiede erkennen. Ost-Europa weist Umsatzeinbußen auf und verzeichnete einen Rückgang um 14,5 Prozent. In West-Europa hingegen ist er um 6,7 Prozent.gestiegen.

Insgesamt erkennt Adrian O’Connell, Forschungsleiter bei Gartner, einen positiven Trend: „Das wirtschaftspolitische Umfeld in EMEA bleibt weiterhin herausfordernd, doch die zahlreichen Rückgänge, die wir miterlebt haben, scheinen sich, zumindest im ersten Quartal 2014, erledigt zu haben.“

Aufgeteilt auf die zugrunde liegenden Architekturen bestätigt sich der erwartet Trend: Der Umsatz mit x86-Servern ist um 3,4 Prozent gewachsen, während RISC/Itanium Unix 3,4 Prozent eingebüßt hat.

Generell ist der Umsatz von CPU-Segmenten um 8,6 Prozent gestiegen.

HP baut seine Führungsposition auf dem Server-Markt weiter aus.
HP baut seine Führungsposition auf dem Server-Markt weiter aus.
(Diagramm: Gartner)

Die Top 5 des EMEA-Server-Markts sind HP, IBM, Dell, Fujitsu und Oracle. Trotz der Abnahme im Itanium-Segment behauptet HP seine Führungsposition und baut sie durch ein Umsatzwachstum von 5,1 Prozent sogar aus.

Zweitplatzierter ist IBM, trotz eines Rückgangs von 8,7 Prozent. Auf dem dritten Platz landet Dell, hat aber im Vergleich zum Vorjahr erheblich Federn lassen müssen.

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