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Monitoring in virtualisierten und Cloud-Umgebungen Überwachen von IaaS-Performance in der Hybrid-Cloud

Redakteur: Ulrike Ostler

Ascamso bietet einen Online-Dienst für das Optimieren von Cloud-Service-Procurement. Nun erweitert der Anbieter seine IaaS-Benchmarking-Plattform um neue Features für das Monitoring von Cloud-Ressourcen. Damit können Systemadministratoren die Leistungsfähigkeit bereits gemieteter Infrastrukturen während des Betriebs überwachen.

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Leistungsabfall durch Over-Provisioning: Eine virtuelle Maschine verliert nach Heraufsetzen der Provisionierung rund 90 Prozent ihrer Rechenleistung (grüne Kurve).
Leistungsabfall durch Over-Provisioning: Eine virtuelle Maschine verliert nach Heraufsetzen der Provisionierung rund 90 Prozent ihrer Rechenleistung (grüne Kurve).
(Bild: Ascamso)

Mit dem neuen Feature wendet sich Acamso an Systemadministratoren, die eine große Zahl virtueller Maschinen in der Cloud betreiben und auf deren fortwährende, Service-Level-Agreement-konforme Leistungsfähigkeit angewiesen sind. Die können von einem Monitoring ihrer Ressourcen profitieren, da die diese die Überwachung grundsätzlich vereinfacht und überdies sonst üblicherweise „unsichtbare “ Leistungsabfälle registriert.

IT-Verantwortliche können die neuen Features des Dienstes „Ascamso „ benutzen, um Ziel- und Schwellenwerte (Service-Levels) für Leistungsparameter vorzugeben. Werden diese im Betrieb unterschritten, erhalten Sie einen entsprechenden Alarm. Das automatische Reporting der Plattform erleichtert zudem das nachträgliche Verhandeln von Vertragsstrafen für SLA-Verstöße, wenn der Dienstanbieter zu diesen verpflichtet hat.

Gucken, wie es der CPU geht

Zu den prüfbaren Leistungsmerkmalen gehört der Parameter „CPU-Steal“. Dieser beschreibt, wie viel der wirklich verfügbaren, physischen Rechenkapazität eines Host-Servers der vermessenen virtuellen Maschine (VM) tatsächlich zur Verfügung steht. Damit können Systemadministratoren prüfen, ob ein Dienstanbieter die so genannte Overprovisioning-Rate, also das Verhältnis von VMs je echtem Server, derart erhöht, dass die Rechenleistung der virtuellen Maschinen darunter leidet.

Ascamso-COO Tonci Barbic erläutert: „Mit dieser Funktion haben wir unserer Plattform ein weiteres, leistungsfähiges Feature beigestellt, um IaaS-Ressourcen autonom skalieren zu können.“ Mit dem Monitoring-Werkzeug ließen sich Compute-Capacity-Verluste in den Umgebungen der Kunden regelbasiert erkennen. Er fügt hinzu: „Als nächstes werden wir Brokerage-Features mit entsprechenden Schnittstellen integrieren, die es Anwendern erlauben, auch die Beschaffung und Provisionierung von Cloud-Ressourcen mit Ascamso zu managen, genau nach Bedarf und mit nur wenigen Klicks.“

Cloud-Leistung fortwährend überwachen

Mithilfe des Dienstes könnten IaaS-Provider die Leistungsfähigkeit ihrer virtuellen Ressourcen im Zeitverlauf anpassen. Denn gerade bei Public-Cloud-IaaS-Diensten käme es immer wieder zu entsprechende Schwankungen. „Wer sichergehen will, wirklich jederzeit die vereinbarte Leistung zu bekommen, kommt um ein Monitoring wie unseres nicht herum. Denn einfache CPU-Monitorings zeigen diese Schwankungen nicht“, so Barbic. Die Reports vieler Dienstanbieter selbst und von Hand auszuwerten und zu konsolidieren, sei ein mühsames Geschäft.

Die Monitoring-Features stehen Ascamso-Kunden ab sofort zur Verfügung. Die Anmeldung zur Plattform ist als solche kostenfrei, Gebühren fallen erst bei Nutzung größerer Mengen der Benchmarking- und Monitoring-Features an. Bis zu fünf Satelliten (Agenten) stehen frei zur Verfügung.

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