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Netjapan stellt Image Boot vor Überbrücken von Server-Ausfällen in VMware- und Hyper-V-Umgebungen

Autor / Redakteur: Tina Billo / Rainer Graefen

Mit „Image Boot“ bietet das auf Backup- und Disaster-Recovery-Lösungen spezialisierte Unternehmen Netjapan ein neues Software-Add-On für seine „ActiveImage Protector“-Produktreihe an. Dieses soll unter anderem die zeit- und kostenintensive Lücke zwischen Disaster und Recovery schließen und damit die Systemverfügbarkeit maximieren.

Mit ImageBoot lassen sich virtuelle "Ersatzsysteme" zügig erstellen und Ausfallszeiten in VMware- und Hyper-V-Umgebungen minimieren.
Mit ImageBoot lassen sich virtuelle "Ersatzsysteme" zügig erstellen und Ausfallszeiten in VMware- und Hyper-V-Umgebungen minimieren.
(Bild: Netjapan Inc.)

Image Boot ermöglicht IT-Administratoren, einen vollständig funktionsfähigen Ersatz-Server von einem ausgefallenen System zu erstellen. Hierfür erzeugt das Tool eine virtuelle Maschine (VM) aus einem mit der Anwendung ActiveImage Protector angelegten Image-Backup. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich hierbei um eine differentielle, inkrementelle oder vollständige Sicherung handelt.

Image Boot lässt sich nicht nur als Verfügbarkeits- und Disaster-Recovery-Lösung nutzen, sondern eignet sich für viele weitere Anwendungszwecke wie Tests von Software- und Systemaktualisierungen oder zur Überprüfung der Datenintegrität von Image-Backup-Dateien.
Image Boot lässt sich nicht nur als Verfügbarkeits- und Disaster-Recovery-Lösung nutzen, sondern eignet sich für viele weitere Anwendungszwecke wie Tests von Software- und Systemaktualisierungen oder zur Überprüfung der Datenintegrität von Image-Backup-Dateien.
(Bild: Netjapan Inc.)

Der Ersatz-Server wird als eigenständiger Datenträger in VMware- oder Hyper-V-Umgebungen eingebunden. Dazu wird der von Netjapan entwickelte Speicher-Controller verwendet, der dafür sorgen soll, dass das Tool schnell und stabil arbeitet.

Startklar in zwei Minuten

Die virtuelle Image-Boot-Maschine soll sich in nur zwei Minuten starten und im Anschluss sofort nutzen lassen. Dadurch können nach Ausfällen entstehende Betriebsunterbrechungen minimiert und stillstehende Systeme oder defekte Hardware ohne Zeitdruck repariert beziehungsweise ausgetauscht werden.

Von Vorteil ist zudem, dass alle während des Betriebs des temporären Systems vorgenommenen Änderungen in einer differentiellen Backup-Datei gespeichert werden. Dies verhindert den Verlust von Daten, zudem lässt sich die Sicherung später zum Wiederherstellen des instand gesetzten Servers oder auf neuer neuer Hardware nutzen und damit deren aktueller Zustand sicherstellen.

Schnell, stabil und vielseitig einsetzbar

Mit Image Boot lässt sich somit eine virtuelle Ersatz-Maschine erzeugen, die neben dem Original-Betriebssystem alle Anwendungen und Daten des Originalsystems enthält. Dadurch entfallen Zeit- und Ressourcen-aufwändige Prozesse, die ansonsten bei der der Migration physischer auf virtuelle Umgebungen bislang unvermeidbar sind.

Somit bietet sich das Netjapan-Tool nicht nur als Verfügbarkeits- oder Disaster-Recovery-Werkzeug unter anderem für den Test von DR-Vorgaben und Plänen, sondern eignet sich für viele weitere Anwendungszwecke. Beispielsweise lassen sich vor dem unternehmensweiten Deployment neuer oder aktualisierter Software die Funktionsfähigkeit der virtuellen Umgebungen testen oder auch Post-Mortem-Boot-Analysen (PBAs) ausführen.

Image Boot erstellt von ActiveImage Protector Image-Backup-Dateien virtuelle Maschinen und bindet diese als eigenständige Datenträger in VMWare- und Hyper-V-Umgebungen ein.
Image Boot erstellt von ActiveImage Protector Image-Backup-Dateien virtuelle Maschinen und bindet diese als eigenständige Datenträger in VMWare- und Hyper-V-Umgebungen ein.
(Bild: Netjapan Inc.)

Im Gegensatz zu anderen am Markt verfügbaren Lösungen, die Image-Dateien meist als Laufwerke bereitstellen, werde die VM zudem automatisch als Datenträger in die VMware- oder Hyper-V-Virtualisierungsumgebungen eingebunden, so der Hersteller. Aufgrund dessen sollen die Image-Boot-Maschinen mit höherer Geschwindigkeit sowie robuster laufen und selbst die hohen Leistungsansprüchen größerer Hyper-V-Landschaften erfüllen.

Kostenloses Software Add-On

Image Boot unterstützt das Unified Extensible Firmware Interface (UEFI), Datenträger über zwei Terabyte und ist auf das Zusammenspiel mit den Desktop- und Server-Versionen von Hyper-V sowie VMware Workstation, VMware Player und VMware Player Pro ausgelegt.

Detaillierte Informationen zu den Systemvoraussetzungen von ImageBoot sind auf Netjapans Webseite abrufbar. Registrierte Fachhändler können die Image-Boot-Software kostenlos ausprobieren.

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