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Forschungszentrum Jülich betreibt extrem schnellen Prototypen Turbolader für Supercomputer

Autor / Redakteur: Ludger Schmitz / Ulrike Ostler

Cluster-Booster Architektur soll die Exascale-Rechner der Zukunft hundert bis tausend Mal leistungsfähiger machen, als die derzeit schnellsten Rechner der Welt. Ein EU-Forschungsprojekt hat den Prototypen dafür am Jülich Supercomputing Centre eingerichtet.

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(Bild: Forschungszentrum Jülich)

18,5 Millionen Euro hat es sich die EU an Fördergelder kosten lassen, um der Welt mit DEEP zu zeigen, dass man auf dem „alten“ Kontinent einiges von Supercomputing versteht. Das Kürzel bedeutet „Dynamical Exascale Entry Platform“ und ist Titel eines EU-Forschungsprojekts. Dieses verfolgt das so genannte Cluster-Booster-Konzept: Ein Booster aus hochparallelen, untereinander vernetzten Multi-Core-Prozessoren beschleunigt wie ein Turbolader ein Cluster aus herkömmlichen Prozessoren.

Zwei Racks, die es in sich haben

Der nun am Jülich Supercomputing Centre (JSC) installierte Prototyp beschränkt sich auf zwei wassergekühlte Server-Racks. Zweigeteilt ist auch sein Aufbau. Erstens ist da ein Cluster auf Basis von Multi-Core-Prozessoren von Intel, das es auf eine Rechenleistung von 500 Teraflops bringt, 500 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde.

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 Ludger Schmitz

Ludger Schmitz

Freiberuflicher Journalist