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Compuware APM für den Mainframe Transparenz schafft MIPS ab und Performance her

Redakteur: Ulrike Ostler

Das neue Release der Compuware-Software „APM for Mainframe“ unterstützt das „CICS Transaction Gateway“ (CTG) sowie SOAP Konnektor-Techniken. Das kann zu einem reduzierten MIPS-Verbrauch und bessere Performance-Analyse führen.

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Transparenz vom Desptop oder Handy bis zur Mainframe-Transaktion ist gleichzusetzen mit einem Verständnis für die Prozesskette; Verbesserungen, etwa in der Performance, lassen sich zielgerichtet einleiten.
Transparenz vom Desptop oder Handy bis zur Mainframe-Transaktion ist gleichzusetzen mit einem Verständnis für die Prozesskette; Verbesserungen, etwa in der Performance, lassen sich zielgerichtet einleiten.
(Bild: VBM-Archiv)

Compuware APM for Mainframe unterstützt mit CTG, SOAP und Websphere/MQ drei der am häufigsten genutzten Wege, um verteilte Anwendungen mit dem Mainframe und CICS zu verbinden. Diese Techniken sorgen dafür, dass jeden Tag weltweit Milliarden von Transaktionen in den Bereichen Banking, E-Commerce und Versicherung erfolgreich durchgeführt werden.

Durch die zusätzlichen Funktionen im neuen Release könnten Kunden die Auswirkungen von dezentralen Zugriffen auf den Mainframe und plattformübergreifende Transaktionen besser und schneller analysieren und ihre Anwendungen effizienter entwickeln, so Compuware. Während des laufenden Betriebs ist es möglich, Applikationen zu analysieren und die Performance zu verbessern.

Ein Problem sei der steigende Bedarf an MIPS. MIPS, für die Nicht-Mainframer ist eine Abkürzung von „million instructions per second“ oder „mega instructions per second“ und somit eine Maßeinheit für die Rechenleistung von Computern. Sie gibt an, wie viele Maschinenbefehle (Instruktionen) ein Mikroprozessor pro Sekunde ausführen kann.

Der Durchblick fehlt

Wie Kris Manery, Senior Vice President and General Manager, Compuware Mainframe Solution, auführt, hätten viele Organisationen keinen Überblick mehr darüber, wie Transaktionen und verteilte Anwendungen auf den Mainframe zugreifen. „Sie sehen, dass der MIPS-Bedarf stetig steigt und führen dies zurück auf ein zunehmendes Datenvolumen. Oftmals liegen die Gründe bei nicht performance-optimierten verteilten Anwendungen. Der steigende MIPS-Bedarf führt dann letztendlich zu steigenden Kosten.“

Mit APM for Mainframe könnte dies durch frühzeitige Analysen verhindert werden und die Anwenderzufriedenheit steigen, so Manery. Das Compuware-Produkt identifiziere, wie der Datenzugriff von geschäftskritischen Transaktionen plattformübergreifend erfolge.

Die Folge: Ein ineffizienter Zugriff auf den Mainframe könne jederzeit ermittelt werden, um MIPS zu reduzieren. Kostenträchtige und meist ungeplante Upgrades ließen sich verhindern beziehungsweise aufschieben.

Die soziale Note

Den im vergangenen November eingeführte Compuware-Lösung, APM for Mainframe, verfolgt Transaktionen aller Nutzer, vom Browser bis hin zum Mainframe und wieder zurück. Mit der Transparenz – vom Rand des Internets über alle Stufen der verteilten Anwendungen in den Mainframe – können Techniker die Ursache von Performance-Engpässen vergleichsweise schnell bestimmen und so problematische geschäftskritische Situationen verhindern.

Mit einheitlichen Dashboards und Reporting-Tools kann APM for Mainframe unter Umständen auch gegenseitige Schuldzuweisungen verhindern und die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen IT-Abteilungen über alle Anwendungsgebiete und Hardwareplattformen hinweg fördern.

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