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ITK-Gesamtmarkt wächst TK-Markt bleibt im Minus

| Autor: Sarah Gandorfer

Der Branchenverband Bitkom ermittelt, dass der ITK-Gesamtmarkt leicht wächst. Betrachtet man jedoch das Geschäft mit Telekommunikation alleinig, so schrumpfen hier die Umsätze.

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Die Umsätze mit TK-Infrastruktur, Endgeräten sowie Diensten und Datenübertragung schrumpfen.
Die Umsätze mit TK-Infrastruktur, Endgeräten sowie Diensten und Datenübertragung schrumpfen.
(Bild: VBM-Archiv)

Im dritten Jahr in Folge sagt Bitkom dem deutschen Telekommunikationsmarkt ein Minus voraus. Laut dem Verband werden die Umsätze mit TK-Infrastruktur, Endgeräten sowie Diensten wie Sprachtelefonie und Datenübertragung 2015 voraussichtlich um 0,9 Prozent auf 64,4 Milliarden Euro schrumpfen. Grundlage der Aussage bilden die Prognosen des European Information Technology Observatory (EITO).

„Die Telekommunikationsunternehmen stehen von zwei Seiten unter Druck. Zum einen sind die Umsätze mit Sprachdiensten sowohl im Festnetz wie im Mobilfunk weiterhin stark rückläufig. Zum anderen flacht die Wachstumskurve bei Smartphones nach dem rasanten Anstieg in den Vorjahren sichtbar ab“, erläutert Bitkom-Präsident Dieter Kempf. „Gleichzeitig werden von den Netzbetreibern Multimilliardeninvestitionen für den Breitbandausbau gefordert, um Deutschland fit für die Gigabit-Gesellschaft zu machen.“

Die Umsätze mit TK-Endgeräten fallen mit einem Minus von 2,3 Prozent auf 9 Milliarden Euro am schwächsten aus. Erneut rückläufig ist auch das Geschäft mit Telekommunikationsdiensten, das um 1,2 Prozent auf 48,9 Milliarden Euro sinkt. Die deutlichen Umsatzrückgänge mit Sprachdiensten können durch das leichte Plus bei den Datendiensten nicht kompensiert werden. Trotz dieser schwierigen Situation heben die Netzbetreiber ihre Investitionen in die Netze erneut an. Sie werden heuer voraussichtlich um 3,5 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro zulegen.

Leichtes Wachstum

Neben dem TK-Markt wird der Prognose zufolge auch der Markt für klassische Unterhaltungselektronik rückläufig sein. Die Umsätze werden voraussichtlich um 3,3 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro zurückgehen. Dagegen bleibt die Informationstechnik die Wachstumssäule der Branche. Die Umsätze mit Software, Dienstleistungen und IT-Hardware sollen um 2,4 Prozent auf 79,7 Milliarden zulegen. Der ITK-Gesamtmarkt in Deutschland wird damit voraussichtlich um 0,6 Prozent auf 154,3 Milliarden Euro wachsen und sich damit ähnlich der Gesamtkonjunktur etwas schwächer entwickeln als 2014.

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Über den Autor

 Sarah Gandorfer

Sarah Gandorfer

Redakteurin bei IT-BUSINESS