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Endgeräte aus dem Niedrigpreissegment Thin Clients für Einsteiger

Redakteur: Daniel Feldmaier

Thin Clients gibt es mittlerweile in allen Preis- und Leistungsklassen. Da die Rechenleistung in Server-based-Computing-Umgebungen ohnehin vom Server abhängt, reicht als Endpoint oft das günstige Basisgerät. Eine Produktübersicht.

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Für kleine Unternehmen muss es nicht der Highend Thin Client sein und als Server reicht ein starker Desktop-Rechner.
Für kleine Unternehmen muss es nicht der Highend Thin Client sein und als Server reicht ein starker Desktop-Rechner.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit Thin-Clients zu Preisen um 200 Euro können selbst Schulen und kleinere Unternehmen, wie Arztpraxen, Reise- und Anwalts- oder Steuerberaterbüros für das Server-based Computing gewonnen werden.

Liscon TC SL

Den Einstieg in das Liscon-Portfolio bildet der TC SL. Der Thin Client bietet die gängigsten Virtualisierungslösungen wie Citrix Xen Desktop, Xen App und VMware View. Die Ein-Gigahertz-CPU und 256 Megabyte Arbeitsspeicher reichen für den Büroeinsatz aus. Wie alle Modelle des österreichischen Anbieters ist auch der TC SL fernwartbar. Der Endkundenpreis liegt bei 249 Euro. Liscon-Thin-Clients (die Hardware stammt von HP und Fujitsu) unterstützen das Management-Tool vWorkspace von Quest Software, das eine einfache Verwaltung verschiedener Virtualisierungslösungen ermöglicht.

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Fujitsu Futro S100

Der Futro S100 lässt sich separat aufstellen oder als Rucksack-Lösung hinter dem Monitor anbringen. Das Gerät ist im Betrieb vollkommen lautlos. Fujitsu empfiehlt Einsatzorte, an denen Anwender standardisierte Tätigkeiten ausüben, wie beispielsweise Datenbankpflege oder Call-Center-Aufgaben. Ausgestattet ist das Gerät mit einem 500-Megahertz-Prozessor und einem Gigabyte DDR2-RAM. Der Stromverbrauch liegt bei maximal 29 Watt. Als Speichermöglichkeit ist ein internes Compact-Flash-Modul vorgesehen. An Bord sind auch vier USB-Ports und ein Audio-Ein- und -Ausgang; WLAN ist optional. Mit Linux-eLux-Lizenz und einer Ein-Gigabyte-CF-Card liegt der Endkundenpreis bei 289 Euro. Alternativ ist Windows CE 6.0 als OS nutzbar.

Igel One

Als Thin Client für überschaubare Betriebsgrößen mit wenigen IT-Arbeitsplätzen, beschreibt Igel den „One“. Das preisgünstige System ist mit einem VNC-Client ausgestattet und arbeitet wahlweise mit Xen App, Microsoft Terminal Services, No Machine NX, Cendio Thinlinc oder Ericom Powerterm Webconnect. Als Zielgruppe fokussiert Igel typische Kleinunternehmen, wie Arztpraxen, Reisebüros oder Anwalts- und Steuerberatungskanzleien, aber auch Schulen. Der Igel One bietet außer dem Ethernet-Port zwei USB- und eine Audio-Schnittstelle. Die UVP liegt bei 177 Euro.

Rangee LT 120

Der Thin Client LT120 von Rangee besitzt einen 500-Megahertz-Prozessor von AMD und 512 Megabyte RAM. Er eignet sich als Einstiegsgerät für Terminal-Server- und Office-Anwendungen. Für Peripherie stehen vier USB-Ports zur Verfügung. Der Monitor wird via VGA angeschlossen. Rangee gewährt zwei Jahre Garantie und bietet eine kostenlose Teststellung. Die UVP liegt bei 230 Euro.

Wyse S Class

Das Basismodell Wyse S10 unterstützt Remote-Protokolle (ICA- und RDP-Sessions), sowie die Connection Broker von Citrix und VMware. Der Thin Client besitzt vier USB-Ports und hat eine durchschnittliche Leistungsaufnahme von 5,6 Watt. Horizontale Standfüße für den S10 sind im Lieferumfang enthalten, vertikale Standfüße sind optional erhältlich. Eine Montage an der Rückwand eines TFT-Monitors ist ebenfalls möglich. Das Gerät kommt ohne Festplatten und Lüfter aus. Der Preis mit Wyse Thin OS liegt bei rund 242 Euro (UVP). Wyse gibt drei Jahre Gewährleistung.

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