Testing in virtuellen Umgebungen

Test mit REST APIs

| Redakteur: Ulrike Ostler

Insgesamt nimmt die Anzahl der Application Programming Interfaces (APIs) stark zu.
Insgesamt nimmt die Anzahl der Application Programming Interfaces (APIs) stark zu. (Bild: PW Research Center)

Google und Amazon nutzen sie längst: REST APIs – die Programmierschnittstellen, die eine Integration von Web-Anwendungen ermöglichen. Spirent Communications stellt nun REST APIs für sein „Test Center“ bereit.

Nach Angaben von Spirent Communications handelt es sich um die branchenweit erstmalige Vorstellung des REST-Interfaces für Layer 2-3 Testsysteme. Das Ziel besteht darin, die Nutzung von Test Center in virtuellen Umgebungen zu vereinfachen, um eine höhere Flexibilität bei der Automatisierung herbeizuführen.

Denn die Software-Branche verlangt zunehmend nach flexibleren und effizienteren Techniken. Insbesondere REST hat sich zu einem dominanten Architekturstil entwickelt, weil Anwendungen in Richtung auf Cloud-Umgebungen und Mobilegeräte migrieren. Representational State Transfer (REST) erfordert, dass eine Web-Adresse (URI) genau einen Seiteninhalt repräsentiert, und dass ein Web-/REST-Server auf mehrfache Anfragen mit demselben URI auch mit demselben Webseiteninhalt antwortet.

Aus Sicht der Automation ist REST mit mehr als 7.000 veröffentlichten APIs zu einem vorherrschenden Modell geworden. REST APIs ermöglichen es, das Test-Equipment einfach mit Geräten und anderen Service-Komponenten zu orchestrieren, um schnell Testlösungen aufzusetzen.

Schneller als PERL und Browser-Interfaces

Dr. Todd Law, Vice President des Network Test Automation Forums (NTAF) und Product Manager bei Spirent Communications, führt aus: „Die Netzwerkbranche orientiert sich zunehmend an REST APIs. Es ist nur folgerichtig, dass wir eine REST API für das Spirent Test Center bereitstellen. Das passt insbesondere zu unseren Kundenanforderungen, die virtuelle Lösungen im Umfeld von NFV und SDN entwickeln.“

Anwender, die ihre Testumgebungen automatisieren, nutzen typischerweise TCL oder PERL um Skripte für die Automation zu schreiben. Das hat sich in den vergangenen Jahren kaum geändert. Mit REST kann Todd zufolge nun ein neuer Weg beschritten werden.

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