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Das Payone-Payment als Service zur Miete Telehouse schafft Platz für Cloud-Anbieter

| Autor / Redakteur: Marisa-Solvejg Metzger / Ulrike Ostler

Der Rechenzentrumsbetreiber Telehouse baut seine Co-Location-Infrastruktur in Frankfurt aus. Um die steigende Nachfrage von Cloud-Anbietern zu bedienen, erweitert das Unternehmen seine Fläche bis Mitte 2016 um 1.600 Quadratmeter. Zur Kundschaft gehört das Payment-Unternehmen Payone, das seinerseits wächst.

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1989 wurde Telehouse gegründet. Heute ist das Unternehmen ein globaler Rechenzentrumsanbieter mit weltweit 42 Datacenter.
1989 wurde Telehouse gegründet. Heute ist das Unternehmen ein globaler Rechenzentrumsanbieter mit weltweit 42 Datacenter.
(Bild: Nick Rochowski/ Telehouse)

Erst vor zwei Monaten hat Telehouse in Frankfurt/Main zwei Colocation-Flächen à 400 Quadratmeter in Betrieb genommen. Jetzt baut der Rechenzentrumsbetreiber seine Infrastruktur bereits weiter aus. Dazu errichtet der Anbieter ein zusätzliches Gebäude, das voraussichtlich im zweiten Quartal 2016 fertiggestellt wird. Dort entstehen vier zusätzliche Co-Location-Bereiche mit insgesamt 1.600 Quadratmetern Fläche.

Ein Großteil der Fläche, die im Mai in Betrieb ging, war nach Auskunft von Telehouse bereits vor Fertigstellung an Kunden vermietet, insbesondere an Cloud-Anbieter. Momentan verfügt der Co-Location-Anbieter noch über freie Kapazität von insgesamt 3.200 Quadratmetern, die bis Ende 2017 komplett vermietet sein sollen.

Das Unternehmen, das zum japanischen Telekommunikationskonzern KDDI gehört, kam Anfang 2012 durch den Kauf eines Frankfurter Rechenzentrumsbetreibers auf den deutschen Markt. Seither baut Telehouse die Nutzfläche in der Mainmetropole kontinuierlich aus.

Diese Strategie sieht Béla Waldhauser, CEO von Telehouse Deutschland, durch „die stetige Nachfrage und die Auswahl von Telehouse als längerfristigen Infrastruktur-Partner“ bestätigt. Das umfassende Portfolio an Rechenzentrums- und Netzwerk-Services, das der Co-Location-Provider bereitstelle, werde ergänzt um den „Standortvorteil, den Frankfurt/Main als internationaler Hub durch den Internet-Knoten DE-CIX“ biete.

Ehrgeizige Pläne in London

Telehouse erweitert nicht nur die Rechenzentrumsfläche in Frankfurt, sondern auch im großen Stil in London. Ein geplanter Neubau in den dortigen Docklands wird sich über elf Stockwerke erstrecken und Raum für 23.000 Quadratmeter Co-Location-Fläche bieten. Mit „North Two“ entsteht dem Unternehmen zufolge eines der modernsten und Energie-effizientesten Rechenzentren in Europa, dessen Ausstattung in puncto Versorgung und Ausfallsicherheit einen hohen Standard erfüllen soll.

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