Verwaltung von Benutzern und Ressourcen plus Livestate-Migration

Systems 2007: Materna zeigt Workplace Management mit DX Union 6

14.09.2007 | Redakteur: Ulrike Ostler

Nur wenn IT-Organisationen die Verwaltung von IT-Arbeitsplätzen prozessorientiert und mit integrierten Werkzeugen angehen, erzielen sie eine hohe Service-Qualität und liefern eine Basis für eine optimierte Kostenstruktur, behauptet der IT-Dienstleister Materna. Er zeigt heuer auf der Systems das Workplace-Management-Tool „DX Union 6.“

Mit DX-Union 6 stellt der IT-Dienstleister Materna auf der diesjährigen IT-Messe Systems, die vom 23. Oktober bis zum 26. Oktober in München stattfindet, ein neues Release seiner Software für integriertes Workplace Management vor. Das Werkzeug soll die Verwaltung von PCs, Servern, Benutzern und ihren Ressourcen vereinfachen.

Die aktuelle Version 6 bietet laut Anbieter gegenüber dem Vorgänger-Release bessere Performance und Ergonomie der Server- und Client-Komponenten. Dies komme sowohl dem Administrator als auch dem Anwender zugute.

Auch die Datenhaltung des Servers sei weiterentwickelt worden, teilt das Unternehmen mit. Zudem unterstütze die Administration jetzt auch die Microsoft Management Console 3.0 (MMC).

Produktumfang

Schon jetzt gehören zum Funktionsumfang der Software Standardtätigkeiten wie Benutzer-Management, Software-Management inklusive Patch Management und Inventarisierung. Darüber hinaus bietet die Software aber auch spezialisierte Module wie den „Media Server“. Dieser deckt sicherheitsrelevante Aspekte wie die sichere Verwaltung von Datenträgern (CDs/DVDs) ab und wird beispielsweise im Gesundheitswesen eingesetzt.

Der „Device Inspector“ verwaltet Plug&Play-Geräte und soll durch sein Schnittstellen-Management (zum Beispiel USB) eine weitere Stufe an Sicherheit bieten. Die Komponente „Asset Assistant“ inventarisiert Software- und Hardware-Daten der IT-Infrastruktur in Windows-, Solaris-, Linux- und FreeBSD-Systemen.

Ausblick auf künftige Versionen

Doch Systems-Besucher erwartet noch mehr: Auf dem Materna-Messestand – Halle A2, Stand 524 – zeigt das Unternehmen zudem erste Umsetzungen kommender DX-Union Versionen: Demnächst unterstützt DX-Union auf der Client-Seite Windows Vista und x86-Solaris für den Management-Server. Das Rechte-Management wird es dann erlauben, Administrationsrechte für einzelne Mitarbeiter bis auf Attributebene einzurichten.

Nochmals verbessert wird die Unterstützung von Citrix-Farmen, so dass der Administrator künftig auch bei dieser Technologie seine täglichen Aufgaben direkt aus der DX-Union Administrationsoberfläche durchführen kann: von der Erzeugung einer neuen Farm über die komplette Software-Ausstattung von Citrix-Farmen bis hin zur Berücksichtigung von Wartungsfenstern.

Zugriff auf Prozessor-Infos

Der Anbieter stellt ebenfalls in Aussicht, dass künftig die von Intel entwickelte Remote-Management-Technologie „vPro“ unterstützt wird. Damit kann DX-Union den Zustand eines PCs auslesen und diesen Rechner daraufhin einschalten, herunterfahren oder neu starten.

Außerdem sollen Administratoren eine Funktion erhalten, mit der sich die Bildschirmausgabe beim Start eines fernzuwartenden Rechners überwachen lässt und BIOS-Änderungen gemacht werden können.

Schließlich stellt Materna auf der Messe das Self-Service-Portal vor, über das eine Freigabe von Software, Druckern und Netzfreigaben auch für den Endanwender ermöglicht wird: Damit können sich Nutzer die vom Administrator freigegebenen Ressourcen selbst zuweisen. Ermöglicht wird dies durch Funktionen von DX-Union, zum Beispiel bei der Lizenzüberwachung und den Abhängigkeitsüberprüfungen im Software-Management.

Der IT Dienstleister aus Dortmund stellt schließlich in Aussicht, dass die Prozessprüfung, die das Tool bietet, komplett überarbeitet wird. So soll es in Zukunft möglich sein, die Zustände von DX-Union-Prozessen auf einem Zielsystem anzuzeigen. Eingesetzt werde diese Funktion beispielsweise bei der Integration in übergeordnete System-Management-Werkzeuge. Auch die Anzeige der Prozesse in der DX-Union Administrationsoberfläche soll neu hinzukommen.

Migration von Fremdprodukten

Des Weiteren können sich Messebesucher informieren, wie sich die von Symantec zum Ausmustern bestimmte Lösung „Livestate Delivery“ nach DX-Union migrieren lässt. Nach Materna-Angaben haben die bereits ausgeführten Migrationen gezeigt, dass „Package Migrator für Live State Delivery“ die im Einsatz befindlichen Software-Pakete und notwendigen Daten ohne größeren Aufwand übernehmen kann. Hierbei werden PC-Konten und zugehörige Software-Pakete aus der Datenhaltung extrahiert und automatisch in DX-Union überführt.

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