Gerät unterstützt Unternehmen bei der Software-Compliance

Systemmanagement-Appliance kann auch Software-Asset-Management

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Kace K1000 bietet künftig eine Software Titling Engine, einen integrierten Dell Application Catalog und automatische Messungen für das Software-Asset-Management.
Kace K1000 bietet künftig eine Software Titling Engine, einen integrierten Dell Application Catalog und automatische Messungen für das Software-Asset-Management. (Bild: Dell)

Die nächste Version der Appliance Kace K1000 für das Systemmanagement in Unternehmen wird laut Hersteller Dell eine Funktion bieten, mit der sich Software-Assets automatisiert identifizieren, nachverfolgen und optimieren lassen.

Dell Kace K1000 stellt Funktionen für Inventarisierung, Softwareverteilung, Konfigurationsmanagement, Patch-Management, das Schließen von Sicherheitslücken, Asset-Management, Service Desk und Reporting zur Verfügung. Die neue Version inklusive Software-Asset-Management wird Dell zufolge Software-Audits vereinfachen, indem sie Lizenzen über sämtliche Softwareversionen hinweg nachverfolgt und bewertet und so die Compliance der Lizenzen sicherstellt. Darüber hinaus könne die Appliance die Verwendung von Software im Unternehmen ermitteln. Ungenutzte Lizenzen ließen sich dadurch besser identifizieren und an Stellen umverteilen, an denen sie benötigt werden.

Das Software-Asset-Management von Kace K1000 umfasst:

  • Software Titling Engine: Dell zufolge erstellt die Engine automatisiert ein detailliertes Software-Audit- und Compliance-Reporting, wodurch Lizenzverletzungen und entsprechende Bußgelder verhindert werden können.
  • Integrierter Dell Application Catalog (DAC): Der als webbasierendes Angebot voll integrierte Katalog soll mehr als 110 Mio. ausführbare Dateien aufführen. Er wird laut Dell täglich aktualisiert und pro Jahr um rund 4.000 neue Applikationen erweitert. Der DAC soll beispielsweise aufschlüsseln können, zu welchem übergeordneten Paket die Unterversion einer Software gehört. Dadurch ließen sich Lizenzen und die Nutzung von Software, etwa über die Hauptversionen von Microsoft Office und Apple-Anwendungen hinweg, exakt nachverfolgen. Zusätzlich könne die Software-Suite-Erkennung ermitteln, ob eine Anwendung als Stand-alone-Lösung oder als Teil einer umfassenderen Suite installiert ist.
  • Automatische Messungen: Das System überwacht automatisch, wann eine Software tatsächlich genutzt wird. Dadurch sei ein exaktes Compliance-Reporting und die schnellere Identifizierung ungenutzter Softwarelizenzen möglich.

Zusätzlich zum Software-Asset-Management soll die neue, voraussichtlich ab August 2013 verfügbare Kace K1000 eine Hardware-Erkennung bieten, mit der IT-Administratoren ermitteln können, ob ihre Systeme für Migrationen und Upgrades von Betriebssystemen und Anwendungen ausgelegt sind. Unternehmen, die beispielsweise einen Umstieg auf Windows 7 oder 8 planen, sollen mit Kace K1000 eine exakte Bestandsaufnahme ihrer Hardware- und Software-Assets durchführen können.

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